Bei drei Gegenstimmen der SPD-Stadträte Anke Emminger, Silvia Turbanisch und Volker Matysiak billigte der Kupferberger Stadtrat in seiner Sitzung am Dienstagabend den Bebauungsplan für das Sondergebiet "Solarpark Dörnhof". Zudem wurde die VG-Verwaltung Untersteinach beauftragt, die öffentliche Auslegung mit der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange durchzuführen. CSU-Stadtrat Markus Ott fragte nach, wo der erzeugte Strom dann ins öffentliche Netz eingespeist werden soll? Der anwesende Mitarbeiter der Südwerk Projektgesellschaft mbH aus Burgkunstadt, Norbert Köhler, erläuterte, dass dies mittels eines unterirdisch verlegten Kabelstranges in Marktleugast erfolgen wird.
Försterin Carmen Hombach legte dem Stadtrat Kupferberg bei seiner Sitzung am Dienstagabend im Hospitalgebäude das Jahresergebnis 2017 der Hospitalstiftung vor, das mit einem Erlös von 18 006 Euro abschließt. Eingeschlagen wurden im zurückliegenden Betriebsjahr 855 Festmeter Holz und im Mordgraben sechs Hektar Bestandspflege vorgenommen. Zudem erfolgte im Bereich Hollerspitze ein Wegeneubau mit Kosten von 31 983 Euro, der mit einem Zuschuss von 22 388 Euro gefördert wurde.
Zudem gab Carmen Hombach die Planung für das laufende Betriebsjahr 2018 bekannt. Vorgesehen ist eine Holzernte von 766 Festmetern und Bestandspflege von 9,4 Hektar. Neu errichtet werden soll im Bereich Hollerspitze zudem ein weiterer Rückeweg für 20 000 Euro. Die Försterin erwartet trotzdem einen Jahreserlös von rund 2700 Euro.Am Kupferberger Marktplatz wird im Zuge der Bundesstraße 289 in Höhe der Bäckerei Dumler in den nächsten Wochen eine Fußgängerampel installiert, damit die Schülerinnen und Schüler sowie älteren Mitbürgerinnen und -bürger sicher die vielbefahrene Straße überqueren können. Bis zum Schulbeginn im September 2018 soll sie stehen.


Solidarität mit Danial M.

SPD-Stadträtin Anke Emminger (SPD) stellte den Antrag, dass die Stadt Kupferberg als eine der Nachbargemeinden von Neuenmarkt ihre Solidarität für Danial M. erklärt und sich allen anschließt, insbesondere auch den beiden Kirchen, die eine Überprüfung der Abschiebung fordern, damit Danial M. hier bleiben kann. Dem Antrag schlossen sich nahezu alle Bürgermeister und Stadträte an.
Bürgermeister Alfred Kolenda gab zudem bekannt, dass die Stadt Kupferberg einen neuen Gemeindearbeiter sucht. Bewerbungen nimmt er gerne entgegen und steht auch für Fragen zur Verfügung.
Derzeit laufen in der Stadt Kupferberg Erhebungen für einen Kinderhort. Der Bedarf soll in Gesprächen mit den Eltern abgeklärt werden, um das Erforderliche hierzu anzugehen.
Bei einer Gegenstimme (Markus Ott/CSU) vergab der Kupferberger Stadtrat am Dienstagabend die Errichtung der Straßenbeleuchtung für die Erweiterung des Neubaugebietes "Schieferberg III" an die Firma Bayernwerk Netz AG in Kulmbach. Es werden fünf Lampen mit LED-Technik zum Preis von 12 316 Euro errichtet.
Im Rahmen der laufenden energetischen Sanierung des Rathauses Kupferberg nahm der Stadtrat vom Nachtragsangebot der Firma Kellner & Bär UG aus Stadtsteinach in Höhe von 2243 Euro Kenntnis und stimmte diesem zu.
Einmütig stimmte der Stadtrat auch dem Bauantrag von Dana und Michael Kolenda bezüglich des Aufbaus eines Geräteschuppens auf der bestehenden Garage am Sonnenhang 16 zu. Die Abstimmung erfolgte ohne Bürgermeister Alfred Kolenda wegen dessen persönlicher Beteiligung.
Wie das Stadtoberhaupt zudem bekanntgab, wurde vom Bauhof probehalber eine weitere Dog-Station zur Tütenentnahme und Einwurf der Hinterlassenschaften der Vierbeiner in Höhe des Pflanzgartens des Obst- und Gartenbauvereines an der Schachtgasse aufgestellt.