Warum ist es mit der Forchheimer Kulturpolitik so, wie es ist? Über dieses ungelöste Rätsel eines laut Veranstalter Junges Theater Forchheim (JTF) "unbefriedigenden Zustands" unterhält sich am Dienstag, 27. Februar, um 20 Uhr der Rundfunkjournalist und langjährige JTF-Vorsitzende Wolfram Weltzer mit Menschen, die die Vorgeschichte des "kulturpolitischen Stillstands dieser Tage" kennen: mit denen, die um 1980 dabei waren, als der Begriff der "Kulturwüste Forchheim" geprägt wurde; mit denen, die damals ohne nachhaltigen Erfolg erste Initiativen für einen kulturellen Aufbruch ins Leben gerufen haben.
Zu hören sind im Kolpinghaus im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kulturpuls" Geschichten von Menschen, die sich laut JTF "vom kleinstädtischen Mief mit Grausen abgewandt haben". Zu erleben sind auch die, die dann städtische Kulturangebote ins Leben gerufen haben oder das Junge Theater gegründet haben. Und zu Wort kommen auch die, die heute aktiv sind, um auszuschöpfen, was kulturell eigentlich in Forchheim steckt. Der Eintritt ist frei. red