Nach über 200 Shows in Deutschland und Österreich mit seinem ersten Soloprogramm „plugged“ – das sogar seinem Serienkollegen Tramitz gefällt – startet Helmfried von Lüttichau nun mit seinem zweiten Bühnenprogramm durch: „Weil’s raus muss“. Am Freitag, 17. April, ist er damit im Zentrum Bayreuth zu Gast.

Viele kennen Helmfried von Lüttichau aus der Kultserie „Hubert und Staller“, in der er jahrelang den gemütlich-chaotischen Polizeiobermeister Staller spielte – an der Seite von Christian Tramitz alias Hubert. Doch auch abseits des Fernsehens steht der Schauspieler seit vielen Jahren auf der Bühne.

Der Ü60-Newcomer im Kabarett verbindet Humor und Leichtigkeit mit Lebenserfahrung und den Geschichten aus vier Jahren on tour. Persönlich, sympathisch und ganz ohne große Attitüde erzählt er von dem, was ihn bewegt.

Denn beim zweiten Programm wird’s bekanntlich schwierig: Für das erste hat man sein ganzes Leben Zeit, beim zweiten muss plötzlich alles schnell gehen. „Zur Eile angetrieben, macht er viele Fehler“, stand schließlich schon in seinem Schulzeugnis. Wie also das kreative Chaos im Kopf sortieren? Was muss rein, was muss raus? Ideen, Gedanken und Melodien schwirren von Lüttichau nur so durch den Kopf.

Vielleicht mit eigenen Songs? Einer davon trägt den Titel „Wenn ich lache“. Oder er plaudert über heimlich gehörte Schlager der 1970er Jahre, singt einen Protestsong oder ein lyrisches Liebeslied . Freimütig erzählt er vom Leben, vom Lieben und vom Älterwerden – und davon, wie er in Zukunft damit umgehen will. Mal todernst, mal ausgelassen, mal albern, mal nachdenklich. Hauptsache, am Ende bleibt etwas.

Einlass für die Veranstaltung ist am Freitag, 17. April, im Zentrum Bayreuth ab 19 Uhr, Beginn ist um 20 Uhr. Tickets gibt es unter motion.gmbh/motion und an allen bekannten VVK-Stellen. red