Zur Hauptversammlung der CSU Thurnau begrüßte Ortsvorsitzender Jürgen Kieslich zahlreiche Mitglieder und Gäste. Im Mittelpunkt des Abends standen Ehrungen langjähriger Mitglieder, die Neuwahl eines Schatzmeisters sowie ein Ausblick auf die bevorstehenden kommunalpolitischen Herausforderungen.
Besonders gewürdigt wurden langjährige Mitglieder, die der Partei über viele Jahre die Treue gehalten und sich in vielfältiger Weise eingebracht haben. Helmut Mittelberger erhält die Ehrennadel für 50-jährige Mitgliedschaft. Trotz seiner vielfältigen unternehmerischen Aktivitäten engagierte er sich über viele Jahre auch kommunalpolitisch und war von 1978 bis 1990 Mitglied des Thurnauer Gemeinderats. Mit seinem langjährigen Einsatz hat er die Arbeit des Ortsverbands und die Entwicklung der Marktgemeinde nachhaltig mitgeprägt.
Martin Bernreuther wurde für 25 Jahre sowie Manuel Melzer und Markus Pastirmaci für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Im Anschluss wurde Axel Hübner als neuer Schatzmeisters für den bisherigen Günter Möschel gewählt.
Die Kommunalwahl wurde als eindrucksvoller Vertrauensbeweis der Bürgerinnen und Bürger gewertet. Bürgermeister Martin Bernreuther im Amt bestätigt. Gemeinsam mit dem Gewinn von acht der 16 Sitze im Marktgemeinderat unterstreiche dieses Ergebnis die starke Verankerung der CSU in der Marktgemeinde.
Als Gastredner informierte der CSU-Kreisvorsitzende und Bezirkstagspräsident Henry Schramm über aktuelle Entwicklungen rund um das Bundesteilhabegesetz. Er erläuterte die Auswirkungen der gesetzlichen Regelungen auf Menschen mit Behinderungen, die Kommunen sowie die Träger der Eingliederungshilfe. Dabei machte er deutlich, welche Chancen das Gesetz für mehr Selbstbestimmung und Teilhabe bietet, gleichzeitig aber auch welche finanziellen und organisatorischen Herausforderungen damit verbunden sind.
Zum Abschluss der Versammlung sprach der Ortsvorsitzende allen Mitgliedern, Unterstützern und Helferinnen und Helfern seinen herzlichen Dank aus. Besonderer Dank galt allen, die sich im Wahlkampf, bei Veranstaltungen und im täglichen Vereinsleben ehrenamtlich engagieren. Ohne diesen Einsatz wäre eine erfolgreiche politische Arbeit vor Ort nicht möglich.
Besonderer Dank galt auch den Mitgliedern der Jungen Union, die mit einer eigenen Liste in der Stadt und im Landkreis Kulmbach erstmals erfolgreich waren. Kreisvorsitzender Frederik Barth möchte seine Arbeit auch mit der Jungen Union Thurnau fortführen. Brigitte Soziaghi