Zum Auftakt des Neudrossenfelder Straßenfestes steht für einen kurzen Moment die Zeit still: Alle Gäste bleiben stehen, halten sich die Ohren zu, als zur Eröffnung der 40. Auflage Böllerschüsse ertönten.
Drei Salven
Drei gewaltige Salven hallten am Samstag über den Neudrossenfelder Marktplatz und kündigten an, dass das Feiern beginnen kann: Wenn sich die Neudrossenfelder Böllerschützen am Rande des Festplatzes aufstellen und das laute Hämmern zu hören ist, stehen alle für eine Weile still. „Achtung“, werden die nicht so Festerprobten ermahnt, denn zur Eröffnung des Festes wird es laut. Die Gäste stecken sich die Finger in die Ohren. Es knallt. Dreimal – so ist es der Brauch.
Premiere für Bürgermeister
Dann wurde gefeiert. Für Bürgermeister Rainer Strobel war es zugleich eine Premiere, denn erstmals eröffnete er das Traditionsfest in seinem neuen Amt.
Schon lange vor dem offiziellen Beginn füllte sich der Ortskern. Das Sommerwetter lockte zahlreiche Besucher aus Neudrossenfeld und den umliegenden Gemeinden auf das Festgelände.
Bestes Wetter heuer
Und dass die Zufahrt zum Bräuwerck Neudrossenfeld wegen der Ortskernsanierung aktuell nur über Altdrossenfeld möglich ist, tat dem Besuch keinen Abbruch. Nach dem verregneten Straßenfest im vergangenen Jahr genossen die Gäste die angenehmen Temperaturen und die Atmosphäre.
Stimmung zum Auftakt
Nach der Eröffnung durch Bürgermeister Rainer Strobel verwandelte sich ganz Neudrossenfeld in eine Feiermeile. Die Band Hops’n’Malt brachte mit ihrer Musik die Besucher zum Mitsingen und Schunkeln.
Auch im Bräuwerck und in der Garage Pöhner herrschte beste Stimmung. Viele nutzten den Abend, um Freunde zu treffen, gemeinsam zu essen oder einfach nur beim Fest gemütlich zusammenzusitzen.
Kulinarisch hatte das Straßenfest wieder einiges zu bieten. Auch Familien kamen auf ihre Kosten. Auf die Kinder warteten Karussell, Losbude, Spielmobil, Kinderschminken, Glitzertattoos sowie zahlreiche Spielstände.
Gespräche mit Bürgern
Für Bürgermeister Rainer Strobel bot das Straßenfest die Gelegenheit, mit vielen Bürgerinnen und Bürgern persönlich ins Gespräch zu kommen. Immer wieder blieb er stehen, tauschte sich mit den Gästen aus und genoss seine erste Eröffnung des Straßenfestes als Rathauschef.