Das 17. "Huter-Kuhlotto" war beim traditionellen Familienfest des SV Hut wieder der Höhepunkt Kuh Lieselotte (oder "Lieselotto", wie einige Besucher sagten), ließ sich Zeit: Um 18 Uhr wurde sie auf das Fußballfeld geführt, und erst um 19.40 Uhr war es schließlich so weit. Zweiter Vorsitzender Georg Wegener führte die Kuh oder wurde manchmal von dem 700 Kilogramm schweren und etwas eigenwilligen Tier geführt.
Organisiert hatte das Kuhlotto in diesem Jahr der 3. Vorsitzende des SV Hut, Tobias "Hügl" Reistel. Über den Hauptpreis (750 Euro) konnte sich Christine Breu aus Coburg freuen. Vor fünf Jahren hatte Christine Breu vor fünf Jahren schon einmal den Volltreffer gelandet.
Lieselotte lebt im Stall von Andreas Becker in Creidlitz. Dort stehen rund 80 Milchkühe. Lieselotte ist viereinhalb Jahre alt und gibt rund 10 000 Liter Milch im Jahr, wie der Viehhändler Rainer Morgenroth berichtete. Er hatte, wie schon in den Jahren zuvor, die Kuh zum Sportgelände gefahren.
Die Regeln des Kuhlottos sind einfach: Der Sportplatz wird auf einem Plan in 1000 gleich große Felder aufgeteilt. Diese Felder werden nach Zufallsprinzip nummeriert. Wer mitspielen will, kauft ein Los, das die Nummer eines der Felder trägt. Die Kuh wird auf den Sportplatz geführt und soll dort einen Fladen fallen lassen. Die Stelle, wo die Exkremente landen, wird dann vermessen und das Feld zugeordnet. des