Wo klassische Gemälde und Skulpturen meist durch ihre Ästhetik überzeugen, steht die zeitgenössische Kunst vor einer schwierigeren Aufgabe. Ist ein Kunstwerk nur dann gut, wenn es wie bei Dürer oder Rubens mit Palette, Pinsel und Ölfarbe gemalt wurde? Wo fängt Kunst an, wo hört sie auf? Das Besondere an Kunstwerken ist, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, sie zu interpretieren.

Anlässlich der Ausstellung "Ist das Kunst?" im Herzogenauracher Stadtmuseum lädt Elisabeth Hochleitner zum Gespräch über ihre Arbeiten ein, die in der aktuellen Sonderschau zu sehen sind. Hochleitners Arbeiten entziehen sich den Normen einer traditionellen Ästhetik und haben oft mit der abgründigen Rückseite der Dinge zu tun.

Am kommenden Sonntag, 27. September, findet um 15 Uhr letztmalig eine Führung statt, bei der alle Interessierten die Möglichkeit zu einem Austausch mit der Künstlerin haben.

Die Kunstausstellung ist noch bis zum 4. Oktober in Stadtmuseum zu sehen. Geöffnet jeweils Donnerstag von 17 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Darauf weist Stadtmuseum-Leiterin Irene Lederer hin. red