Die Gemeinde Weißenbrunn wird künftig einen Teil ihrer Bedarfsmenge an Trinkwasser von der Fernwasserversorgung Oberfranken beziehen. Ab sofort wird für den Ortsteil Hummendorf FWO-Trinkwasser bereitgestellt. Dies wurde mit der Unterzeichnung des Wasserlieferungsvertrags über 10.000 Kubikmeter pro Jahr vereinbart. Die FWO fungiert damit als zweites Standbein der Gemeinde.

Laut Bürgermeister Jörg Neubauer ist die Entscheidung des Gemeinderats langfristig zu sehen. Ziel sei gewesen, sich einen strategischen Partner in der Daseinsaufgabe Wasserversorgung an die Seite zu holen. Bereits seit längerem sei die FWO als Dienstleister für die Gemeinde tätig, dabei habe sich eine vertrauensvolle und positive Zusammenarbeit ergeben.

FWO-Vorsitzender Heinz Köhler bedankte sich für das Vertrauen und nannte den Wasserlieferungsvertrag die Grundlage für eine interkommunale Kooperation, denn schließlich sei der Zweckverband zu hundert Prozent kommunal. Mit überregionalen Zweckverbänden wie der FWO werde gerade im nordbayerischen Raum die Versorgung sichergestellt.

Effizienz immer wichtiger

Heinz Köhler : „Bei Entscheidungen der Trinkwasserinfrastruktur müssen zudem verschiedene Bedingungen abgewogen werden. Die Kosten der Maßnahme etwa, die Auswirkungen auf die Umwelt oder die Belastungen bei den Beteiligten. Deshalb wird die Effizienz in der Wasserversorgung immer bedeutender.“

Verbandsdirektor Markus Rauh ging auf die künftigen Herausforderungen in der Wasserversorgung ein: „Diese werden vor allem die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt einschließlich der unterschiedlichen Gewinnungen sowie der Erhalt der Qualität des Wassers sein.“

Dies alles führe dazu, dass der Betrieb und die Sicherstellung der kommunalen Wasserversorgung in Zukunft nicht einfacher werden.

Gleichzeitig möchten die Bürger, dass ihr Trinkwasser immer zuverlässig und in guter Qualität zur Verfügung steht. Die FWO sei diesbezüglich ein effizienter und zuverlässiger Partner für die lokalen Wasserversorger , so Rauh. red