Im Rahmen einer Aktionswoche zum Thema „ Demokratie “ haben die Bewohner des Awo-Wohnheims „Haus am Rosenberg Kronach “ überlegt, was Demokratie für sie bedeutet und wie sie diese leben können. In der Folge nahmen sie die Stadt unter dem Aspekt der Teilhabemöglichkeiten speziell für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung näher unter die Lupe, um fehlende Ressourcen zu erkennen und ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Betrachtung des öffentlichen Personennahverkehrs, der Freizeitmöglichkeiten, der kulturellen Angebote sowie der Einkaufsmöglichkeiten und gastronomischen Angebote.
Ihre Verbesserungswünsche stellten sie nun Bürgermeisterin Angela Hofmann bei einem Besuch im Rathaus vor. Sehr viele Dinge seien bei der Begutachtung positiv aufgefallen, stellten die Wohnheimbewohner fest. Sie hatten auf einem Plakat aber auch Wünsche und Anregungen zusammengefasst, was in Kronach verbessert werden könnte.
So wünschen sie sich u.a. mehr Einkaufsmöglichkeiten insbesondere für Lebensmittel im Umgriff des Wohnheims in der Friesener Straße, von dem auch Besucher, Bewohner und Patienten der Helios-Frankenwaldklink und der in der Umgebung angesiedelten Pflegeeinrichtungen profitieren könnten. Aus Gründen der Verkehrssicherheit halten sie dort auch ein Tempolimit von 30 km/h für angebracht. Das LGS-Gelände ließe ich mit einem Kneippbecken in der Nähe des Lucas-Cranach-Seniorenwohnhauses aufwerten.
Das Stadtoberhaupt sicherte eine Prüfung der vorgetragenen Wünsche und Anregungen zu. red