Der TSV Neukenroth blickt trotz der Pandemie auf ein wirtschaftlich noch erträgliches, in sportlicher Hinsicht infolge des Saisonabbruchs jedoch sehr unglückliches Jahr zurück. Erster Vorsitzender Leo Welscher stellte sich nach 30 Amtsjahren erneut für das Amt zur Verfügung. Wie er berichtete, sei die Mitgliederzahl im Vergleich zu den Vorjahren ebenso konstant geblieben wie der Anteil der Kinder und Ju-gendlichen. In der Altersgruppe der Jugendlichen werde man sich aber angesichts des demografischen Wandels auf einen Rückgang einstellen müssen.

Aufgrund der weitgehenden Einstellung des Sportbetriebs hat die Vereinsführung laut Schatzmeister Herbert Spörl mit einer drastischen Reduzierung der geplanten Instandsetzungs- und Optimierungsmaßnahmen reagieren müssen. Die Sportanlagen seien dadurch nur gering belastet gewesen. Die finanziellen Zuwendungen von Seiten ehrenamtlicher Idealisten seien allerdings deutlich zurückgegangen.

Verhaltener Optimismus herrscht in den einzelnen Sparten. Für die Tennisabteilung berichtete Vanessa Rose, dass ab Sommer 2022 wieder eine Herrenmannschaft für den Medenspielbetrieb gemeldet werde. Ivonne Beranek zeigt sich erfreut über die positive Entwicklung der Kinderturnabteilung, in der seit Ende Juni 28 Aktive trainieren. Hingegen ist laut Klaus Beranek die Situation bei den Fußball-Junioren schwierig. Fußball sei nur noch durch die Kooperation von bis zu fünf Vereinen möglich. Optimal ist die Personalsituation bei den Herren, so Thomas Lipfert. Deshalb sei für die laufende Saison sogar eine 3. Mannschaft gemeldet worden, die in der B-Klasse eine gute Rolle spiele. red