Vorsitzendem Hans Simon war die Erleichterung anzumerken, dass die Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Gehülz wieder in Präsenz stattfinden konnte. Ehrungen und Neuwahlen bekamen so den angemessenen Rahmen.

Simon freute sich, dass sich der Ortsverein gleich bei neun Mitgliedern bedanken konnte, die seit vielen Jahren zu ihrer Überzeugung stehen. Er konnte auch Bundestagskandidatin Ramona Brehm aus Coburg begrüßen, eine Schornsteinfegerin, die sich selbst als „bodenständig und gradlinig“ bezeichnet. In ihrem Grußwort ging sie auf die Bereiche Handwerk, Pflege und Klimaschutz ein. Die SPD kämpfe für soziale Gerechtigkeit , höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen , gerade auch im Bereich der Pflege. „Da genügt es nicht, wenn wir einmal laut applaudieren.“

Stadtverbandsvorsitzender Ralf Völkl rechnete ab – und zwar mit der Privatisierung von Wohnungsbau oder Krankenhäusern. „Private Investoren nutzen diese Einrichtungen doch nur, um hohe Renditen zu erzielen. Das funktioniert so aber nicht. Wichtige Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge kann man nicht einfach den Privaten überlassen.“ Die SPD müsse sich auch weiter einsetzen, um Grundwerte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zu verteidigen. „Wir sind kein altes Eisen.“

Als weiteres Handlungsfeld definierte er unter anderem die Entlastung der Innenstadt. Mitreden wolle man außerdem beim Thema Parken, bei der Sanierung des Kühnlenzhofes sowie bei der Einführung eines klimafreundlichen und wirtschaftlichen Beleuchtungskonzeptes. Völkl sprach sich auch dafür aus, dass es „nicht immer nur um die Kernstadt“ gehen solle, sondern man auch in den Stadtteilen investieren und sie erhalten müsse.

Nur kleine Änderungen gab es bei den Neuwahlen. Hier bleibt Hans Simon Vorsitzender, sein Stellvertreter ist Frank Simon. Als Kassier fungiert Michael Seegenschmidt, als Schriftührer Frank Simon. Beisitzer bleiben Achim Biesenecker, Franz Renner und Bernd Graf. Delegierter ist nun Hans Simon , Ersatzdelegierte sind Michael Segenschmidt und Frank Simon. ml