Gisela Buckreus feierte in ihrem Heimatort Reitsch ihren 85. Geburtstag.
Geboren, aufgewachsen und in die Schule gegangen ist die Jubilarin (geborene Schleicher) in Ziegelerden.
Sie erzählt, dass sie noch sechs Geschwister hatte, wovon heute nur noch sie und ihre jüngere Schwester leben.
„Wir hatten eine schwere Kindheit im Krieg und noch unmittelbar nach dem Krieg. Als Kinder hatten wir so gut wie nichts, aber alle waren zufrieden“, sagt sie – „aber wir haben nichts anderes gekannt“.
Nach der Abschluss der Schule ging es in die Arbeit, zunächst bei Dr. Schneider, dann in der Porzellanfabrik Rosenthal und bei der Firma Zitzmann.
Seit der Eheschließung mit Gerhard Buckreus wohnt sie in Reitsch . Die beiden schlossen den Bund der Ehe 1960 in der Heilig-Kreuz-Kirche in Reitsch .
Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Heute gehören der Familie auch drei Enkel und zwei Urenkel an. Ein Enkelkind wohnt bei ihr im Eigenheim in Reitsch . Ehemann Gerhard ist bereits 1995 gestorben.
Soweit es geht, ist die Jubilarin Selbstversorgerin. Sie wird aber durch den Pflegedienst und durch Kinder und Enkel gut versorgt und betreut.
Früher gehörte sie dem Gesangverein Ziegelerden an, und sie hat sehr gerne gesungen.
Heute gehören zu ihren Tagesbeschäftigungen das Lesen, das Kreuzworträtsellösen und Puzzlespiele – das halte sie geistig fit, sagt sie lachend.
Und im Fernsehen schaut sie am liebsten Volksmusiksendungen und hört gerne deutsche Schlager.
Zweiter Bürgermeister Andreas Scherbel gratulierte im Namen der Gemeinde Stockheim und wünschte der Jubilarin nch viele weitere schöne Jahre bei Gesundheit in ihrem Wohnort Reitsch . eh