Die Freiwillige Feuerwehr Hesselbach ließ im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung das Jahr 2021 Revue passieren. Dieses war erneut stark von Corona geprägt.

Kommandant Matthias Eidloth hielt Rückschau auf den Einsatz- und Übungsdienst. So waren die ehrenamtlichen Floriansjünger im vergangenen Jahr bei fünf Einsätzen für die Bevölkerung im Einsatz, darunter bei zwei Bränden und drei technischen Hilfeleistungen. Während dieser Einsätze wurden 99 Einsatzstunden erbracht.

Der Übungsdienst wurde durch die Pandemie stark eingeschränkt, und so konnten nur vier Übungen stattfinden. Heuer hatte man bereits sechs Einsätze zu bewältigen, wobei 67 Einsatzstunden geleistet wurden. Dabei handelte es sich durchweg um technische Hilfeleistungen. Obwohl die Anzahl der Aktiven von 36 auf 31 zurückging, sei man nach wie vor eine schlagkräftige Gruppe.

Die Jugendfeuerwehr leistete drei Übungen ab. In der zwölf Jungen und ein Mädchen zählenden Kinderfeuerwehr waren, wie Kinderbetreuer Harry Neder bedauerte, 2021 kaum Aktivitäten möglich. Seit diesem Jahr treffe man sich jedoch wieder regelmäßig mit dem Schwerpunkt auf Brandschutzerziehung und Vorbereitung auf den Ausbildungsnachweis „Kinderflamme“. Erfreulicherweise seien seit heuer auch drei Kinder aus Lahm dabei.

Seitens des Vereins war es, so Vorsitzender Alexander Eidloth, ein relativ ruhiges Jahr, nachdem nahezu alle kirchlichen sowie überörtlichen Feste ausfielen. Ein Höhepunkt sei die Nikolausaktion gewesen. Da die traditionelle gemeinsame Dorffeier am Nikolaustag wiederum nicht stattfinden konnte, gab es für die Kinder einen „Nikolaus to go“ und Geschenke frei Haus.

Trotz der Pandemie erledigte man mehrere Arbeitseinsätze beziehungsweise Instandhaltungsmaßnahmen. Das Johannisfeuer ist für den 25. Juni geplant. Auch ein Kameradschaftsabend mit Ehrungen soll stattfinden. In der Jahreshauptversammlung am Dreikönigstag 2023 soll ein Komplettwechsel des Vorstands erfolgen. In diesem Zusammenhang brachte die Versammlung auch zwei kleinere Satzungsanpassungen auf den Weg. Für eine überschaubarere Amtszeit wurde die Wahlperiode der Vorstandsmitglieder von fünf auf drei Jahre verkürzt.

Dorffest im August

Zweiter Bürgermeister Gerhard Eidelloth dankte allen Aktiven für ihre ehrenamtliche Arbeit. Zugleich stellte er auch die Zusammenarbeit bei kirchlichen Festen heraus. Kreisbrandinspektor Frank Fischer würdigte, wie die Wehren im Landkreis in Pandemiezeiten alle Einsätze abarbeiten konnten. Namens der Dorfgemeinschaft Hesselbach dankten Ehrenvorsitzender Edgar Renk und Vorsitzender Kevin Schlegel für das gute Miteinander und baten um Unterstützung für das vom 12. bis 14. August stattfindende Dorffest. hs