Die Mitglieder des Kreis- und Ortsverbandes Bündnis 90/Die Grünen Kronach wollen in Zeiten der Pandemie das Gesundheitsrisiko für alle möglichst niedrig halten und gleichzeitig weiterhin politische Debatten führen. So finden die Treffen seit November letzten Jahres regelmäßig online per Videokonferenz statt.

Während des Januar-Treffens betonte Sarah Memmel: "Wir sind eine bunte Truppe, auch was das digitale Know-how angeht. Aber schon bei unserem ersten digitalen Treffen waren alle Teilnehmer überzeugt, wie sinnvoll es doch ist, den digitalen Austausch in dieser schwierigen Zeit fest zu etablieren. Unsere Region braucht im Moment alles andere als den Stillstand. Wir blicken voller Zuversicht nach vorne, denn es gibt viel zu tun in Bezug auf die Themen Landwirtschaft, regenerative Energien sowie Mobilität und Fahrradfreundlichkeit."

Auf der Tagesordnung der Videokonferenz , an der Stadt- und Kreisräte sowie zahlreiche Mitglieder des Grünen-Kreisverbandes teilnahmen, standen vor allem Themen im Zeichen der Planung unterschiedlichster Aktionen, vor allem auch in Hinblick auf die diesjährige Bundestagswahl .

Die Grüne Listenkandidatin für die Bundestagswahl , Ina Hofmann, informierte die Mitglieder auch über den aktuellen Stand der Wahlkampfarbeit: "Unser Wahlkampfteam des Wahlkreises Coburg/ Kronach steckt bereits in der aktiven Planungsphase. Wir waren bisher schon sehr kreativ in Bezug auf das Ausschöpfen der digitalen Wahlkampf-Möglichkeiten."

Auch das vom Landesverband der Grünen bereitgestellte Videokonferenz-Tool habe sich dabei als ein zuverlässiges Instrument für die gemeinsamen Planungstreffen bewährt.

Kreisrätin Edith Memmel stellte danach die Ergebnisse aus dem Projekt "WirPunktNullJetzt!" vor, welches zahlreiche Anknüpfungspunkte zu "Ur-grünen Themen" biete. "Die Bürger in und um Kronach wünschen sich die politische Bearbeitung von Themen, die im Kern unsere grüne Politik ausmachen, wie zum Beispiel Klima- und Umweltschutz und eine generationengerechte Familienpolitik."

Im Anschluss stimmten die Anwesenden für eine Spende für die Flüchtlingshilfe . Die Gelder werden für die Verteidigung von Flüchtlingen (Anwaltskosten) benötigt. Das nächste Treffen findet Mitte Februar statt. red