Die Dekanatssynode hat bei ihrer Tagung die Jahresrechung des Dekanats mit großer Mehrheit verabschiedet. Die Einnahmen betrugen im vergangenen Jahr fast 4,24 Millionen Euro. Große Ausgabenposten waren im vergangenen Jahr die Jugendbildungsstätte Neukirchen mit 991 000 Euro und die evangelische Jugend mit 2,53 Millionen Euro. Das Lutherjahr speziell kostete dem Dekanat laut Jahresrechnung knapp eine Viertelmillion Euro.
Sollte die Entscheidung über die Jugendbildungsstätte in Oberfranken zu Gunsten von Neukirchen ausgehen, geht das ehemalige Jugendhaus Neukirchen in die Trägerschaft der Landeskirche über. Das betrifft dann natürlich auch das Personal.
Obwohl der Reformationstag ist in diesem Jahr kein gesetzlicher Feiertag in Bayern mehr ist, möchte das Dekanat diesen Tag mit einem Empfang für wichtige Persönlichkeiten aus der geistlichen und weltlichen Öffentlichkeit dennoch besonders akzentuieren. Davor soll es eine Vortragsveranstaltung geben, die kein Gottesdienst sein soll. Das stieß nicht auf ungeteilte Begeisterung. Pfarrer Detlev Juranek und andere Synodale hielten den Verzicht auf einen Gottesdienst am Reformationstag für keine gute Idee. Pfarrerin Silke Kirchberger schlug vor, einen Gottesdienst zum Reformationstag am folgenden Sonntag feiern. Das hätte zur Folge, dass dann der 23. Sonntag nach Trinitatis, in diesem Jahr am 4. November, entfallen würde. mako