Einen sehr positiven Jahresrückblick gab die Vorsitzende Margit Lunz bei der Jahreshauptversammlung des Spielmannszuges der Stadt Hollfeld ab. Sehr gut hat sich die Sambagruppe des Spielmannszuges entwickelt. Die einzelnen Mitglieder wünschen sich mehr Workshops auf diesem Gebiet um sich fortzubilden. Der Spielmannszug ist einer der wenigen Musikgruppen die sich bei den Faschingsumzügen in Bayreuth und Hollfeld beteiligen. Aktiv habe man beim Theaterspektakel zur 1000-Jahrfeier der Stadt Hollfeld mitgewirkt, aber auch bei den Rosen-, Kunst- und Gartentagen sowie beim Altstadtfest. Im kommenden Jahr wird man sich auch beim Brandner Kaspar des Theatersommers beteiligen.
Hart ging man mit der Stadt Hollfeld ins Gericht. In einem Schreiben hatte die Verwaltung für das Vereinsheim "Oberes Tor" Kosten in Höhe von rund 3000 Euro für Heizung, Strom und dergleichen aufgeführt. Sollte die Stadt vom Spielmannszug diese 3000 Euro fordern, würde dies das Aus des Spielmannszuges bedeuten. Ehrenvorsitzender Dietmar Konrad zeigte sich erschüttert über das Verhalten des Stadtrates und der Verwaltung. Würde der Spielmannszug das "Obere Tor" nicht nutzen wäre es dem Verfall ausgesetzt. Wände und Decken seien nicht isoliert und von einer wirtschaftlichen Bewirtschaftung dieses Gebäudes sei man weit entfernt. Der Stadtrat erkennt nicht den kulturellen Beitrag, den der Spielmannszug bei seinen Auftritten und bei der musikalischen Ausbildung von Kindern leiste. Stadtrat Markus Seidler, aktives Mitglied des Spielmannzuges, verwies auf die Auflage des Landratsamtes Bayreuth, die von der Stadt unterhaltenen Gemeindehäuser auf ihre Kosten zu überprüfen. Dazu gehören alle von Vereinen genutzten städtischen Gebäude wie das "Obere Tor". gel