Die Corona-Krise erfordert beim diesjährigen Tag des offenen Denkmals am morgigen Sonntag ein Umdenken. Um Menschenansammlungen zu vermeiden, finden die bundesweiten Veranstaltungen digital statt. Und die Schutzgemeinschaft Alt Bamberg e. V. hat sich für den Tag etwas Besonderes ausgedacht: eine digitale Führung durch die Bamberger Fußgängerzone mit dem Titel "Kopf hoch, Bamberg!".

Auf 13 Stationen werden Details an Denkmälern vorgestellt, an denen man vielleicht schon oft achtlos vorübergegangen ist. Gerade in der Fußgängerzone, wo die Aufmerksamkeit oft mehr von den Marktständen, Geschäften und Schaufenstern im Erdgeschoss in den Bann gezogen wird, entgeht einem im Alltag so einiges, das man mit einem Blick nach oben neu entdecken kann.

Auf der Internetseite des Vereins können Interessierte die einzelnen Stationen mit dem Smartphone oder Tablet aufrufen (www.altbamberg.de/kopf-hoch/).

Die Führung beginnt am Gabelmann (Station 1) und endet an der Hauptwache (Station 13). Teilnehmer können auf diese Weise ihren eigenen Zeitpunkt und ihr eigenes Tempo bestimmen, nach oben schauen und Amüsantes und Lehrreiches entdecken.

Was erwartet sie? Ein Buchstabensalat am "Gobelmo", gesprengte Giebel, zwei "Schnorrn", "brennende" Kugeln und Vasen, fast 400 Jahre alte Blumen, ein Auge Gottes, ein Waffenarsenal und vieles mehr. Wer Ausführliches über die einzelnen Objekte erfahren will, wird über einen Link auf die Seite www.denkmal-bamberg.de des Vereins weitergeleitet. Auf dieser mobil (und auch von zuhause aus) erreichbaren Seite sind sämtliche Denkmäler Bambergs verzeichnet. red