Zum 1. Oktober wird das gemeinsame Gottesdienstkonzept im neuen Seelsorgebereich Fränkische Schweiz umgesetzt. Um den Gläubigen aus den katholischen Pfarrgemeinden St. Bartholomäus Kirchehrenbach mit Filiale Reifenberg und St. Anna Weilersbach zu erläutern, waren diese zu einer Pfarrversammlung ins Pfarrheim Kirchehrenbach eingeladen.

Nach der Begrüßung durch Pfarrer Oliver Schütz stellte Pastoralreferentin Helga Deinhardt den neuen Seelsorgebereich vor. Dieser ist identisch mit dem bisherigen Dekanat Ebermannstadt und umfasst 14 Pfarreien und 16 Filialgemeinden von Pinzberg bis Obertrubach. Dieses Gebiet wird von fünf Pfarrern und einem Kaplan betreuet. Daneben gibt es insbesondere für die Wallfahrtsseelsorge in Gößweinstein noch einen Wallfahrtsseelsorger und einen Kaplan. Zwei Ruhestandsgeistliche und ein Aushilfspriester stehen im Rahmen ihrer Möglichkeiten noch zur Aushilfe zur Verfügung.

Ziel der gemeinsamen Gottesdienstordnung ist es, die möglichen Gottesdienste nach einem einheitlichen Schlüssel gerecht zu verteilen. So wird es künftig in jeder Pfarrkirche am Wochenende eine Eucharistiefeier geben. In den 16 Filialkirchen ist einmal monatlich eine Eucharistiefeier. Regelmäßig sind dann in Weilersbach um 9 Uhr und in Kirchehrenbach 10 Uhr an Sonn- und Feiertagen die Messfeiern. Die Vorabendmessen übernimmt Pfarrer Schütz aufgrund der gemeinsamen Verantwortung meist in anderen Kirchen des Seelsorgebereichs.

Schütz beantwortete mit Helga Deinhardt die Fragen der Besucher. Dabei muss in den einzelnen Pfarrgemeinden noch geklärt werden, ob es noch möglich ist, durch zusätzliche Angebote wie Wortgottes-fiern oder sonstige Andachtsformen weitere Gottesdienste anzubieten. Bei Wortgottesfeiern am Wochenende ist dabei immer eine Kommunionfeier möglich. Eine Vorabendmesse kann nur noch an einzelnen Terminen stattfinden.

Renovierung in Weilersbach

Ein weiterer wichtiger Punkt war die geplante Renovierung der Pfarrkirche in Weilersbach. Sofern während Bauzeit die Corona-Einschränkungen gelten, sind in Weilersbach keine Sonntagsgottesdienste möglich, da in der alten St.-Anna-Kirche nur für 20 Personen Zutritt möglich ist. In diesem Falle sollen dann alle Sonntagsgottesdienste in Kirchehrenbach stattfinden.

Da wegen der Corona-Beschränkungen nur eine Teilnahme von maximal 50 Personen möglich war, wurden die Mitglieder des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltungen einige Tage vorher über die Veränderungen informiert. Es wurde auch die Situation für die Weihnachtsgottesdienste erörtert. Dabei ist geplant, dass die Krippenfeiern im Freien stattfinden. Josef Gebhardt