Der Startschuss für die Betriebserweiterung der Firma Konrad Friedrichs GmbH & Co.KG ist gefallen. Landrat Klaus Peter Söllner überreichte die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt im Thurnauer Industriegebiet direkt an der A 70. Hier soll zunächst eine 7000 Quadratmeter große Halle entstehen. Insgesamt investiert das Unternehmen - wie bereits mehrfach ausführlich berichtet - rund 17 Millionen Euro. Landrat Söllner sprach von einem "Riesenkracher für Thurnau".
"Etwas besseres hätte nicht passieren können, als dass Deutschlands größter Werkzeughersteller nach Thurnau kommt", freute sich auch Bürgermeister Martin Bernreuther. "Uns als Gemeinde war es wichtig, einen großen Investor als Anker für das Industriegebiet zu haben. Wir wollen, dass hier hochwertige Arbeitsplätze entstehen."
Geschäftsführer Steffen Blömer bedankte sich bei Landratsamt und Gemeinde für die erfolgreiche Kooperation. "Insbesondere auch das Feedback unseres Architekten und des Konzerns waren und sind rundum positiv. Alles ging sehr schnell."
Insgesamt habe man in Thurnau eine Fläche von etwa 64 000 Quadratmetern erworben, so Blömer weiter. "Zunächst soll im ersten Bauabschnitt eine Halle mit 5000 Quadratmetern Produktions- sowie 2000 Quadratmetern Büro- und Sozialfläche entstehen. Wir planen die Fertigstellung für Mitte 2019."
Roman Scheffler von der Firmenmutter Gühring KG erwähnte, dass sein Team ein großes Feedback von verschiedenen Generalunternehmern erhalten habe. "Wir wollen so schnell wie möglich mit dem Bau loslegen", betonte er.
Momentan fertigen etwa 220 Mitarbeiter in Kulmbach Hartmetallstäbe, die die Vorstufe von Hochleistungswerkzeugen darstellen. "Die Fertigung soll in Zukunft zwischen Thurnau und Kulmbach aufgeteilt werden", sagte Werkleiter Thomas Dambacher. Zunächst würden in Thurnau 70 Mitarbeiter tätig sein. red