Zum Tag des gottgeweihten Lebens hat das Ordensreferat des Bistum Würzburg in die Abtei Münsterschwarzach eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen zu Beginn gab es genug Zeit für die Ordensleute aus dem gesamten Bistum, sich auszutauschen und ins Gespräch zu kommen. Neben der Wiedersehensfreude über alte Bekannte wurden auch viele neue Kontakte geknüpft. Auch Bischof Franz Jung war der Einladung der neuen Ordensreferenten Paul Weismantel und Sr. Johanna Ankenbauer gefolgt und freute sich, dass im anschließenden Vortrag von P. Christoph Gerhard aus der Klostersternwarte das Bistumsmotto "Wir haben seinen Stern aufgehen sehen" aufgegriffen wurde. Dort habe er auch sein Neujahrsvideo aufgenommen und Einblicke in die Sternwarte bekommen.
P. Christoph zeigte in seinem Impuls auf, was Gott und der Glaube für ihn mit Astronomie zu tun haben. Das schließe sich für ihn nämlich nicht aus, sondern das eine könne ohne das andere gar nicht funktionieren: "Beim Blick ins All merke ich, wie groß und wie großartig Gott unser Schöpfer eigentlich denkt." Besonders eindrücklich wurde das für die Ordensleute anhand der fantastischen Fotografien, die der Klosterastronom zeigte. Bereits seit den 70er-Jahren schaue er in die Sterne und die Faszination dafür bleibe. Veränderungen gebe es aber auch – vor allem negative. Die Lichtverschmutzung und perspektivisch auch die Verschmutzung des Weltraums seien aktuelle Herausforderungen. Das Licht sei nicht nur von Nachteil für die Beobachtung, sondern auch für viele Tiere und Pflanzen. Gemeinsam zogen die Ordensleute im Anschluss zur Vesper in die Abteikirche ein und beteten gemeinsam im Chorgestühl. Das Abendessen im Refektorium schloss den Ordenstag ab. Die einzelnen Gemeinschaften neben den Mönchen der Abtei Münsterschwarzach: Erlöserschwestern, Ritaschwestern, Dominikanerinnen, Oberzeller Franziskanerinnen, Ursulinen, Missionsfranziskanerinnen des hl. Aloysius Gonzaga, Claretiner, Mariannhiller Missionare, Franziskanerminoriten und Franziskaner, Salesianer Don Boscos, Franziskanerinnen sf, Dillinger Franziskanerinnen, Anbetungsschwestern, Daughters of Mary Mother of Mercy und Schwestern von der Gemeinschaft der Missionshelferinnen
Von: Julia Martin (Pressearbeit, Abtei Münsterschwarzach)
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