Beim Kreisheimattag im Landkreis Kitzingen stand diesmal der Prichsenstädter Stadtteil Bimbach im Fokus. Dort hatten die Verantwortlichen aus dem Ort gemeinsam mit Katharina Pachner vom Tourismusbüro der Stadt ein interessantes und umfangreiches Programm erstellt, das gleichzeitig Einblick in viele Höfe und Denkmäler sowie weitere historische Stätten bot. Dazu gab es im Schlosshof Info-Stände, die altes Handwerk präsentierten.

Wenn auch die Resonanz insgesamt zu wünschen übrig ließ, lockte gerade die Möglichkeit zur Besichtigung des Schlosses dort viele Gäste an. Schließlich befindet sich das mächtige Gebäude im Privatbesitz der Familie Schäfer, die bei Führungen den ganzen Tag über das Gebäude, die Räume und die Geschichte dazu erklärte.


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Recht lebendig ließ Mathias Bartels die Besucherinnen und Besucher bei der Führung im alten Gebäude teilhaben. Das heutige Schloss ist bereits das dritte, das um 1700 errichtet wurde. Vom ersten zeugt heute nur noch das gotische Tor an der Seite. Das Adelsgeschlecht der Fuchs von Bimbach ließ es einst vom Würzburger Architekt Joseph Greissing erbauen.

Um 1965 kaufte die Familie Schäfer zunächst Land bei Bimbach, wenig später das Schloss, erzählte Bartels. Das Schloss sei im Dornröschenschlaf gelegen. Als sich das Dach als undicht erwies, habe man sich zur Renovierung entschlossen.

Gäste waren beeindruckt vom Ausmaß der Anlage

Der Gang durchs Gebäude zeigte die eindrucksvollen Räume, vom großen Treppenhaus bis zur hauseigenen Kapelle im Obergeschoss, die nach wie vor geweiht ist und sogar einen kleinen Beichtstuhl hat. Es gibt vieles zu sehen und zu bestaunen in dem alten Gemäuer mit den vielen Eckzimmern.

Jeder Raum hat so seine eigenen Geschichten, die Mathias Barthels bei der Führung erzählte. Die wertvollen Wandtapeten, die originalen Holzböden, Decken mit Stuckverzierungen, mächtige Holzöfen, der riesige, 200 Jahre alte Billardtisch im Obergeschoss und manches mehr wird gezeigt.

Das Schloss ist teils bewohnt von der Familie. Den unteren Bereich hat das Weingut Laufer seit fast 100 Jahren gepachtet, mitsamt dem Weinkeller darunter. Beim über einstündigen Rundgang staunten viele Gäste über das Ausmaß der Anlage.

Dazu bot der Sonntag in Bimbach einiges mehr, wie Führungen in der Kirche von Pfarrer Wilfried Jugl. Im Schulchen, einer Förderschule des Erich-Kästner-Kinderdorfs, trug Fred Seßler Geschichten des aus Bimbach stammenden Heimatdichters Willi Reichert. Mit seinem Bruder Thomas lockerte er diese mit Liedern auf.

Die alte Kegelbahn war viel besucht und bestaunt, ebenso eine Destillerie. Dazu wurde ein Film aus Brünnau über die gute alte Zeit gezeigt. Passend dazu konnten die Gäste Bert Grebner beim Holzrücken mit dem Arbeitspferd zuschauen.