Das neue Förderprogramm "Gigabit-RL (Richtlinie) 2.0" des Bundes ermöglicht die Förderung von Adressen, die nicht mit Bandbreiten von 200 Megabit pro Sekunde im Upload und Download oder mit mindestens 500 Megabit pro Sekunde im Download versorgt sind. Es wurde eine zweimonatige Markterkundung durchgeführt, die Netzbetreiber konnten ihre aktuellen Bandbreiten sowie Planungen für einen eigenwirtschaftlichen Ausbau melden. Nach Auswertung der Erkundung wurden 46 Adressen als förderfähig erfasst. Die Infrastrukturkosten wurden im Gigaportal des Bundes mit 414.000 Euro berechnet. Die Förderquote liegt bei 90 Prozent, davon entfallen 50 Prozent auf Bundes- und 40 Prozent auf Landesmittel, die Eigenmittel liegen somit bei zehn Prozent. Zur Sicherung der Fördermittel ist bis zum 15. Oktober ein vorläufiger Förderantrag zu stellen.
Bürgermeister Peter Sterk sagte in der Sitzung des Großlangheimer Marktgemeinderates am Dienstagabend dazu, dass die Firma GlasfaserPlus im Ortsbereich ausbaut, aber noch die Aussiedlerhöfe fehlen, weshalb in das genannte Verfahren eingestiegen werden solle. Im nächsten Jahr kann dann nach dem entsprechenden Ratsbeschluss ein Auswahlverfahren gestartet werden, in dem das förderfähige Ausbaugebiet festgelegt wird. Der vorläufige Förderantrag zur Sicherung von Fördermitteln im genannten Bundesprogramm wurde einstimmig gestellt.
Neue Gruppe mit 20 Kindern
Im "Haus für Kinder" gab es zwei Neueinstellungen teilte der Bürgermeister mit. Leonie Wolf ist ab 1.September als Kinderpflegerin als "Springer" tätig und Julia Szabo ab 1. Oktober als Kinderpflegerin. Beide nahmen am Montag an der Planungstagung teil, so die weitere Mitteilung. Mit dem Einschneiden des Straßenbelags und Asphaltierarbeiten am "Haus für Kinder" wurde die Firma Pfannes GmbH beauftragt, es stehen zudem noch Restarbeiten an. Für die neue Gruppe sind 20 Kinder zugelassen, "sie wird zunächst als Kleinkindgruppe geführt und derzeit sind 94 Kinder im Großlangheimer Kindergarten".
Für den Abwasserkanal zur Kitzinger Kläranlage wurde im August die Messtechnik in Betrieb genommen "und jetzt wird jeder Liter gemessen, in der nächsten Woche werden erste Proben entnommen", sagte Sterk zum Start der Abwasserentsorgung. Auf Fragen aus der Ratsrunde kam die Information, dass das Fremdwasser schon bisher bezahlte wurde und dass es im Ortsbereich noch undichte Abwasserkanäle gebe, in denen Quellwasser einfließt. Installiert wurden drei weitere Hundetoiletten und zwar in der Albertshöfer Straße, im Kalkofen und am Haidter Weg.
Kirchweih mit vollem Programm
Für die Dorfschätzeallianz gibt es ab 1. Oktober ein neues Förderprogramm, wozu ein ILEK-Fortschreibungspapier erstellt werden muss. Für Tätigkeiten, die vom Amt für ländliche Entwicklung unterstützt werden, wird eine Firma beauftragt. Eine Absenkung im Kranzerweg wird kontrolliert und nach Bedarf repariert.
"Volles Programm" gibt es an den Kirchweihtagen vom 29. September bis 3. Oktober mit Feier im "Neuen Keller", "Kirchweihrock" im Panik-Keller, Pfefferessen im Sportheim, Führung "Von Stein zu Stein", Brückenschoppen an der Schlossruine und Rummel auf dem Platz hinter der Schule. Am Sonntag vor der Kerm ist Dorfflohmarkt am Straßenrand, das ehemalige Cafe "Gunda" ist geöffnet.