Der Gemeinderat von Zeitlofs hat sich vor der jüngsten Sitzung die Außenanlagen am Kindergarten angesehen. Es ging um die Außenanlage, für die ein neues Spielgerät angeschafft werden soll. Ein Teil der Arbeiten könnte von Eltern erledigt werden. Stefan Kammer, der zu den Kindergarteneltern gehört, könnte den gemeindlichen Bagger fahren.
Als Fallschutz für diverse Geräte soll Hackschnitzel aufgebracht werden. Um ausreichend Platz für die Nestschaukel zu schaffen, müssen die Wippe und das Motorrad versetzt werden. Für die Ersatzbeschaffung des Spielturms wurde von Seiten der Kindergartenleitung vorgeschlagen, dass das größere Gerät angeschafft wird, weil das kleinere Gerät nur für Kleinkinder geeignet ist. Der Gemeinderat hat beschlossen, dass von der Firma Spessart Holzgeräte die Spielkombination "Zeitlofs" in der Holzart Douglasie zum Angebotspreis von 6275 Euro (netto) ohne Montage gekauft wird. Für die durchzuführenden Arbeiten, die nicht von den Eltern erledigt werden, soll von der Fir ma Malyssek ein Angebot eingeholt werden.
Als weiterer Punkt stand die Haushaltssatzung 2018 auf der Tagesordnung: Kämmerer Lothar Schöppner erläutert, dass das Gesetz zur Änderung des Kommunalabgabengesetzes in Bezug auf die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge vor kurzem mit Wirkung zum 1. Januar 2018 veröffentlicht wurde. Er geht davon aus, dass die ausfallenden Straßenausbaubeiträge vom Freistaat Bayern übernommen werden.
2. Bürgermeister Roland Limpert (FB) bemängelt, dass vom Land Bayern noch keine Lösung aufgezeigt wurde. Die Pro-Kopf-Verschuldung liege erstmals unter dem Landesdurchschnitt, so Limpert. Die Investitionen in kostenrechnenden Einrichtungen seien nicht unerheblich. Die Bürger werden mit Verbesserungsbeiträgen belastet, dennoch ist der Haushalt solide und stabil. Die derzeitige mittelfristige Finanzplanung sieht keine Kreditaufnahmen vor. Diese werden jedoch in weiterer Zukunft notwendig werden, so Limpert. Die Grundschule Zeitlofs ist sanierungsbedürftig. Er hofft, dass der Markt bei der Vergabe von Fördermitteln zur Stärkung der Schulen berücksichtigt wird. Der Rat beschließt die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2018. Der Verwaltungshaushalt schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit 3 864 780 Euro und im Ver mögenshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit 2 815 300 Euro ab.


Neue Förderinitiative

Für die Finanzplanungsjahre 2019 bis 2021 haben sich gegenüber der Vorberatung im Gemeinderat im Vermögenshaushalt 2018 inzwischen einige Änderungen ergeben: Unter anderem wurde die Erhöhung des Haushaltsansatzes um 42 500 Euro nötig, weil sich die Kosten der Wasserleitungsarbeiten Waldstraße entgegen der Schätzung von 80 000 auf 122 500 Euro erhöht haben und daher auch entsprechend höhere Planungskosten anfallen. Bei der mittelfristigen Finanzplanung werden im Jahr 2021 500  000 Euro für den Gemeindeanteil (Gehweg) an der Ortsdurchfahrt Roßbach sowie die zugehörigen Straßenausbaubeiträge in Höhe von 250 000 Euro veranschlagt. Ebenfalls berücksichtigt wurden die Kosten für das Höfeprogramm in Höhe von rund 500 000 Euro mit dem zugehörigen Zuschuss von 450 000 Euro im Jahr 2019. Kreditaufnahmen sind auch weiterhin keine vorgesehen. Der Marktgemeinderat beschließt den Finanzplan.
In einer früheren Sitzung wurde vorgeschlagen, den Rechnungsprüfungsausschuss mit den Mitgliedern des Finanzausschusses beziehungsweise mit sieben Personen zu besetzen. So könnten kleinere Arbeitsgruppen gebildet und die Prüfung an ein bis zwei Abenden durchgeführt werden. Der entsprechenden Satzungsänderung stimmte der Gemeinderat zu. Folgende Marktgemeinderäte werden für den Rechnungsprüfungsausschuss vorgeschlagen: Joachim Goebel, Manuel Knüttel, Elmar Hägerich, Roland Limpert, Roland Fischer, Thomas Hüfner und Matthias Hauke. Als Vorsitzender für den Rechnungsprüfungsausschuss wird Joachim Goebel vorgeschlagen, als sein Stellvertreter Manuel Knüttel.
Betreffend der Förderinitiative "Innen statt Außen" wurden bei der Regierung von Unterfranken ergänzende Informationen eingeholt. Pflichtvoraussetzung zur Aufnahme in das Förderprogramm ist ein Selbstbindungsbeschluss, bezogen auf das gesamte Gemeindegebiet, der die Bereitschaft zeigt, eine vorrangig auf die Innenentwicklung ausgerichtete Entwicklungskonzeption umzusetzen. Dies bedeutet, dass von der Ausweisung neuer Baugebiete abgesehen werden muss. Ob diese Einschränkung auch für Einbeziehungssatzungen und/oder Bebauungspläne für einzelne Vorhaben gilt, kann zum aktuellen Zeitpunkt noch von keiner Stelle bestätigt oder ausgeschlossen werden. Von der Fassung des Selbstbindungsbeschlusses wird vorerst abgesehen. Über die weitere Vorgehensweise wird im kommenden Herbst und Winter beraten. red