Auch in diesem Jahr haben die Neundorfer Ministranten die alte Tradition des Raschpelns aufrechterhalten und die Glocken während der Kartage vor Ostern ersetzt. Von Gründonnerstag nach der Abendmahlfeier bis zur Auferstehungsfeier zogen sie mit ihren Holzklappern durch die Neundorfer Straßen, um die Christen an das Beten zu erinnern oder zum Besuch der Kirche zu rufen. Bis zu fünf Mal am Tag, beginnend um 6 Uhr am Morgen, waren die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen sieben und 22 Jahren im Einsatz. Als sie dann am Ostersamstag von Haus zu Haus gingen und für ihr Engagement "um eine milde Gab'" baten, zeigten sich die Neundorfer äußerst großzügig.
Aus diesem Grund entschlossen sich die Ministranten, einen Teil ihres Geldes für einen guten Zweck zu spenden. So konnten die Kinder und Jugendlichen eine Summe von 200 Euro an CoJuKi, den Verein zur Unterstützung der Kinderstation des Coburger Klinikums, übergeben. Norbert Parmantye bedankte sich im Namen von CoJuKi für das Engagement der Kinder und Jugendlichen und erklärte ihnen die Arbeit des Vereins. So können mit dem Geld unter anderem Spielsachen für das Spielzimmer der Kinderstation sowie medizinische oder therapeutische Geräte gekauft werden. red