Nur wer die Herkunft und Bedeutung von Energie versteht, kann auch verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen und die Umwelt schützen. Mit Unterstützung des Umweltclowns Ines Hansen möchte das Bayernwerk Kinder frühzeitig an einen bewussten Umgang mit Energie heranführen.
An 20 bayerischen Grundschulen werden zurzeit erlebnispädagogische Unterrichtseinheiten angeboten. Solche fanden dieser Tage in Pfarrweisach und Maroldsweisach statt. Diplom-Ingenieur Christian Ziegler als Kommunalkundenbetreuer des Energieversorgers Bayernwerkes und Bürgermeister Wolfram Thein konnten sich zum Beispiel in Maroldsweisach ein Bild davon machen, wie die Idee umgesetzt werden kann.
Ines Hansen verstand es hervorragend, auf die Kinder einzugehen, deren Interesse stets wachzuhalten und durch witzige Einfälle der Unterrichtseinheit den richtigen Pfiff zu geben. Bereitwillig ließen sich die Schüler der dritten und vierten Klassen auf den Umweltclown ein und merkten wohl bewusst erst am Ende der jeweiligen Einheit so richtig, dass sie neues Wissen aufgenommen hatten und dazu noch befähigt worden waren, dieses wiederzugeben.
In verschiedenen Spielaktionen erlebten die Kinder, dass Strom viel mit Bewegung zu tun hat und nicht einfach aus der Steckdose kommt. Die Welt der Energie verändert sich von Grund auf, erfuhren sie.


Erneuerbare Energien

Stichwort Energiewende: Immer mehr Strom wird und muss aus erneuerbaren Energien wie Windkraft, Sonnenenergie, Biomasse und Wasser gewonnen werden.
"Strom ist eine spannende Sache. Mit dem Projekt wollen wir Kinder von früh auf für die Themen Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit sensibilisieren und begeistern", sagte Christian Ziegler, "aber auch der sichere und verantwortungsvolle Umgang mit Strom und den natürlichen Ressourcen spielt eine wichtige Rolle."
Am Ende der Doppelstunde hatten es die Kinder geschafft, den "Schatz" zu behalten, und so konnte jeder Bub und jedes Mädchen dann einen farbigen "Umweltclown-Energiesparprogramm-Erinnerungsstein" mit nach Hause nehmen. red