Die Jugendbildungsfahrt der katholischen Jugend Kronach ging nach Hamburg; damit waren 24 Jugendliche aus der Pfarreiengemeinschaft Kronach und darüberhinaus sprichwörtlich "am Tor zur Welt" zu Gast, befindet sich doch die Jugendherberge "Am Stintfang" oberhalb der Landungsbrücken mit Blick auf den Hafen und der alten Speicherstadt (mit der neuen Elbphilharmonie).
Die Herberge war idealer Ausgangspunkt für alle Unternehmungen. Aus der großen Auswahl an Museen wählte Gemeindereferent Martin Förtsch, der die Reise vorbereitet und geleitet hat, das "Hamburg-Museum", das Völkerkundemuseum und das Maritime Museum aus. Eine "Highlight"-Führung verschaffte den Jugendlichen einen Überblick in den jeweiligen Museen und die anschließende Zeit nutzten sie zum tieferen Einblick in Themen, die sie interessierten.
Eine Stadtführung durch "St. Pauli" und eine Führung "Kontraste einer Großstadt" vermittelten einen Eindruck und viel Hintergrundwissen über Hamburg, ebenso wie zwei Hafenrundfahrten (eine am Abend).
Der Gang durch den "Alten Elbtunnel" und der Blick von der "Plaza" (Aussichtsterrasse) der Elbphilharmonie vervollständigten das Bild von der Metropole an der Elbe. Auch das reichhaltige kulturelle Angebot nutzte die Gruppe. Ein Teil erfüllte sich einen Wunsch und besuchte das Musical "König der Löwen". Das "Junge Schauspielhaus" widmete sich der jugendlichen Friedensnobelpreisträgerin von 2014 Malala, die sich für das Grundrecht des Schulbesuchs von Mädchen in Pakistan einsetzte (und noch einsetzt). Im anschließenden Publikumsgespräch bestand die Möglichkeit, sich noch mehr zu erfahren und auch über die Entstehung und Umsetzung des Drehbuchs.
Die Lachmuskeln strapaziert hat die Improtheatergruppe "Zuckerschweine". Jeden Themenvorschlag vom Publikum setzten die Schauspieler auf witzige und hintergründige Art und Weise um. Im Hamburg "Dungeon" wurde unter Beweis gestellt, dass Geschichte spannend und trotzdem informativ an das Publikum vermittelt werden kann.
Ein unbedingtes Muss ist in Hamburg das "Eintauchen" in die Miniaturwelten. Landschaften, Städte, Flughafen u. v. m. sind bis ins kleinste Detail dargestellt und dabei rollt der Verkehr: Züge, Autos, Baustellenfahrzeuge, Bergbahnen, Feuerwehrfahrzeuge und sogar Starts und Landungen von Flugzeugen - und das im ständigen Tag und Nacht Rhythmus.
Während der Tage hatten die Jugendlichen auch Freiraum, die viele zum Genuss von kulinarischen Köstlichkeiten, zum Shoppen und zum Entspannen nutzten. Erstaunlich und erfreulich ist, dass sich unter den Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren ein gutes Miteinander entwickelte und viel gesprochen und gelacht wurde. Zum Abschluss stand auch in diesem Jahr eine Überraschung an: Diesmal "Essen in der Achterbahn", ein Restaurant in dem man übers Tablet Essen und Getränke bestellt, die dann von der Zentrale über Achterbahnschienen an den Tisch gefahren kommen. red