Das Zusammenkommen in Gemeinschaft ist für jede christliche Gemeinde ganz essenziell, besonders an den wichtigsten Tagen des Kirchenjahres in der Feier von Tod und Auferstehung des Herrn, teilt Pfarrer Peter Rüb von der Pfarreiengemeinschaft im Lauertal mit. "Wenn das in diesen Tagen wegen der besonderen Umstände der Corona-Pandemie nicht möglich ist, müssen andere Formen gefunden werden den Glauben zu leben."

Eine Form ist, dass sich Christen verabreden zu gleicher Zeit dasselbe zu tun, wenn auch an verschiedenen Orten. Wenn die Pfarrer in den Kirche in kleinstem privatem Rahmen zu den üblichen Zeiten die Gottesdienste für die Gemeinden halten, sind alle Gläubigen eingeladen sich im Gebet zu verbinden. Vorschläge für das Gebet zu Hause finden sich im Internet unter www.pg-lauertal.de oder www.bistum-wuerzburg.de. Texte liegen auch in den geöffneten Kirchen.

Am Ostersonntag läuten um 10 Uhr alle Glocken von katholischen und evangelischen Kirchtürmen. Danach sind alle Gläubigen beider Konfessionen eingeladen am offenen Fenster oder auf dem Balkon mit in das Osterlied "Gelobt sei Gott im höchsten Thron" einzustimmen; im katholischen Gotteslob Nr. 328, im evangelischen Gesangbuch Nr. 103.

Am Ostersonntag brennen in den Kirchen auch den ganzen Tag die Osterkerzen. So kann jeder bei einem Spaziergang und einem Besuch in der Kirche das Osterlicht (in einer geeigneten Laterne) mit nach Hause nehmen. red