Seit 50 Jahren geht die Weilersbacher KAB den Weg der Solidarität und Gemeinschaft. Jetzt feierte die Bewegung ihren runden Geburtstag. Vorsitzende Anni Fibich hatte die Jubiläumsfeierlichkeiten organisiert und mit Hilfe vieler fleißiger Hände gestaltet.
Mit einem Festgottesdienst in der Wallfahrtskirche St. Anna und einem Festakt mit Ehrungen und anschließender Agape im Pfarrsaal wurde das Jubiläum in einem würdigen Rahmen begangen. Vorausgegangen war ein gemeinsamer Einzug in die Kirche. Diözesanpräses Albert Müller hatte gemeinsam mit Ortsverbandspräses Oliver Schütz die Leitung des Gottesdienstes übernommen.


Reise durch die Arbeit der KAB

In einer beeindruckenden Ansprache nahm Müller die Gottesdienstbesucher mit auf eine Reise durch die Bedeutung und Arbeit der KAB. Ein Hauptthema bleibe: Der Sonntag, der Tag des Herrn, in den man nicht die Arbeit einbringen will. Dafür machte sich der Ortsverband 50 Jahre stark. Eine Runde von 14 Frauen und Männern war es, die am 08. März 1968 in der alten Gastwirtschaft Hubert ("Zur Linde") den Ortsverband gründete - die Weilersbacher KAB-ler der ersten Stunde. Die Idee dazu hatte Fritz Martin. Bald hatte sich eine Vorstandschaft zusammengetan. Zu ihren beiden Vorsitzenden wählten sie Josef Albrecht und Gertrud Knauer. Ihre Stellvertreter waren Hans Knauer und Elisabeth Kreller. Es folgten 50 Jahre eines Miteinanders und eines füreinander Daseins, in denen viele Dinge gemeinsam angepackt wurden, zum Beispiel Emmausgang, Ausflüge, Vorträge zu aktuellen Themen, Fortbildungen und Treffen., erklärte Festrednerin Renate Tasler, die stellvertretende Vorsitzende des Diözesanverbandes Bamberg, in ihrem geschichtlichen Abriss.
Was nach 50 Jahren blieb: Das Gefühl auf dem richtigen Weg der Menschlichkeit zu sein - was auch gelungen ist und erfolgreich war. Für all dies sagte auch Bürgermeister Gerhard Amon "Danke" und unterstrich verbunden mit den Gemeindeglückwünschen den KAB-Leitpruch "Zusammen-Halten, die KAB ist ein Partner für alle".
Nicht zuletzt waren als Gratulanten die befreundeten Verbände aus St. Martin Eggolsheim, Hausen, Pautzfeld, St. Anna Forchheim, Kirchehrenbach, Reuth und Ebermannstadt gekommen. Wie sagte doch Helmut Gahl aus Eggolsheim: "Die Weilersbacher können mit Stolz zurückschauen".
Doch kein Jubiläum ohne Ehrungen: Für 50 Jahre wurden geehrt: Die Gründungsmitglieder Josef Albrecht, Gertrud Knauer Elisabeth Kreller, Hans Knauer, Hedwig Seiler, Erna Dürrbeck und Anni Fibich. 40 Jahre sind dabei: Franz Hack, Monika Hack, Christa Knauer, Heinrich Knauer, Manfred Hack, Michael Lang, Brigitte Lang, Hildegard Albrecht, Anna Hack, Clemens Seiler und Marga Kindler.
Heidi Amon