Die Kommunalwahlen im Jahr 2020 waren vor wenigen Tagen ein Thema bei der Jahreshauptversammlung der Jungen Union Steinbach am Wald. Geht es nach dem Vorsitzenden Florian Löffler, so will er, dass auch bei dieser Wahl wiederum junge Menschen in den Gemeinderat gewählt werden. Denn, so ist er überzeugt, "es ist wichtig, dass junge Bürger ihre Heimat aktiv mitgestalten".


"Baumgärtner unterstützen"

Aufgrund dessen, dass es im nächsten Jahr bei der Jungen Union Steinbach neun altersbedingte Austritte geben wird, sieht es der Vorsitzende als eine Herausforderung an, Nachwuchs für die Junge Union zu gewinnen. Ihm sei aber durchaus bewusst, dass dies nicht einfach sein werde. Die CSU habe vor allem bei jüngeren Menschen einen zu konservativen und teilweise fraglichen Ruf. Die Jugendlichen würden sich verstärkt eher extrem links oder rechts orientieren. Im Verlauf der Versammlung sprachen sich die Anwesenden für die Unterstützung des CSU-Kandidaten Jürgen Baumgärtner (CSU) bei der bevorstehenden Landtagswahl aus.
Den Mitgliederstand bezifferte Löffler mit 41. Im vergangenen Jahr seien zwar fünf ausgetreten, jedoch konnten auch drei neue Mitglieder gewonnen werden. In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte er an den Besuch der Erstaufnahmeeinrichtung in Bamberg im Juli 2017. Sein Dank galt diesbezüglich dem Leiter der Einrichtung, Markus Oesterlein.
Im kommenden Jahr will man nun eine Beach-Party am Freizeitsee veranstalten.
Der JU-Kreisvorsitzende Markus Oesterlein lobte die Arbeit der JU Steinbach. Begeistert habe ihn in 2017 die Unterstützung bei der Bürgermeisterwahl für den CSU-Kandidaten Thomas Löffler. Die Landtagswahl bezeichnete er als wichtig. Er appellierte an alle Mitglieder, Markus Söder und Jürgen Baumgärtner zu unterstützen.
Bürgermeister Thomas Löffler (CSU) betonte, dass es wichtig sei, junge Leute für die Politik zu begeistern und in den Gemeinderat zu bringen.
Er ging auch auf die Gemeinde- und Kreispolitik ein. Er sprach von einer Verbesserung der Schülerbeförderung. Hier würden mehr Nachmittagsbusse eingesetzt. Das neue Freizeit- und Tourismuszentrum bewertete er als einen Anziehungspunkt für junge Leute. Bezüglich Schaffung von Wohnraum versuche man Privatinvestoren zu finden. Auch soll für Eigentümer von leer stehenden Wohnungen oder Gebäuden das Bewusstsein für die Wiederbelebung von Wohnraum geweckt werden.


Treue Mitglieder geehrt

Weiter wies er darauf hin, dass ab Herbst 2019 ein neues Mobilitätskonzept des Landkreises in Planung sei. Zwischenzeitlich werde über eine Zwischenlösung für Steinbach nachgedacht. Dies könnten beispielsweise Mitfahrbänke oder der Einsatz von Kleinbussen sein. Nicht zuletzt aufgrund von mehr Geburten in der Rennsteig-Region erachtet der Bürgermeister die Suche nach einem Kinderarzt als notwendig. Auch müssten attraktive Räume zur Verfügung gestellt werden.
Die Zweite Bürgermeisterin Monika Barnickel und Gemeinderat Manfred Wunsch ermutigten die jungen Menschen, sich für Politik zu interessieren.
Im Verlauf der Sitzung fanden auch Ehrungen statt: Dies waren für 10 Jahre Mitgliedschaft: Bastian Trebes, Benjamin Suffa, 15 Jahre: Claudia Jungkunz, Manuel Tietze und Martin Schorn. vs