Rund 180 junge Auszubildende des Bundespolizeiaus- und Fortbildungszentrums Bamberg haben sich im Rahmen ihrer Projektwoche für ein sauberes Bamberg engagiert. Die Polizeimeisteranwärter, die im September 2017 ihre Ausbildung bei der Bundespolizei begannen, hatten es sich zur Aufgabe gesetzt, die Grünanlagen und Biotope der Stadt Bamberg von Müll zu befreien.
Ab 8 Uhr wurden die sieben Lehrklassen auf die Bereiche entlang des Main-Donau-Kanals, dem Haingebiet, den Regnitzarmen, der Erba-Insel, rund um die Altenburg und den Michelsberg sowie Pfisterberg und Börstig aufgeteilt. Somit waren die größten zusammenhängenden Grünflächen der Stadt im Fokus der Bemühungen. Nach sieben Stunden Sammlung konnte um 15 Uhr ein ansehnlicher Berg an Unrat der Stadtentsorgung übergeben werden, berichtet die Bundespolizei. Bei ihrer Suche konnten die jungen Polizistinnen und Polizisten vom Zigarettenstummel bis hin zu Altreifen, Einkaufswagen und Haushaltsgeräten alles finden. Im Hain wurde ein verloren gegangener gültiger Führerschein einer Bambergerin aufgefunden, die glückliche Besitzerin wurde schnell ermittelt.


Ins Gespräch gekommen

Während der Müllsammlung seien die Auszubildenden immer
wieder mit den Bürgern der Stadt ins Gespräch gekommen. Neben dem allgemeinen Interesse für die Bundespolizei sei dabei immer auch der Dank für das Engagement der Anwärter zum Ausdruck gekommen. Zusätzlich dankte Karin Köberlein vom städtischen Umweltamt den Auszubildenden bei der Übergabe des gesammelten Mülls im Wertstoffhof. Auch zukünftig werden sich Auszubildende der Bundespolizei in ihrer Projektwoche in unterschiedlichen Bereichen sozial engagieren, hieß es. red