"Unser aufgestelltes Schild am Eingang zu Gosberg sagt mehr als 1000 Worte", sagt der Sprecher der "Jungen Biwo" (Bürgerinitiative pro Wiesenttal ohne Ostspange), Ilja Eger. Wie in der Gründungsversammlung im März von der Jugendgruppe angekündigt, hat sie mit ihrer ersten Aktion vor den Toren Gosbergs ein Zeichen gesetzt, unterstützt von der Erfahrung des Biwo-Arbeitskreises Praxis (Uta Dix, Thomas Hrubesch, Alfons Eger), und ihr erstes Schild wetterfest montiert.
Derzeit haben sich 15 Jugendliche aus Gosberg, Pinzberg, Gaiganz, Wiesenthau, Brunn, Weilersbach zusammengetan, um gegen den Bau der Ostspange (Südumgehung Forchheim) vorzugehen. Im Aktionsprogramm für 2018 wollen die Biwo-Jugendlichen auch im Hinblick auf die Landtagswahl im Herbst kräftig mitmischen.
Fest steht schon jetzt, dass die "Junge Biwo" vom 6. bis 8. September auf Einladung der Forchheimer Bundestagsabgeordneten der Grünen, Lisa Badum, nach Berlin fährt, um einerseits die Politik vor Ort kennenzulernen, andererseits um auch dort für ihr Anliegen zu werben. "Der Schutz unserer Heimatlandschaft ist ein zu wichtiges Thema, um es allein den Erwachsenen zu überlassen", erklärt Bastian König. Wer mitfahren möchte: Anmeldung an Ilja Eger, Hinterm Dorf 7, 91 361 Gosberg, Telefon 09191/616741. Anmeldeschluss ist Ende Mai. red