"Ach wie wird an diesem Orte meine Seele fröhlich sein!" Mit dieser Verszeile des bekannten Chorals "Tu mir auf die schöne Pforte" eröffneten die Gottesdienstbesucher am vergangenen Sonntag den Festgottesdienst zur Jubelkonfirmation und besangen somit ihre "Rückkehr" in die Christuskirche in dem Gedächtnis an den Tag ihrer Konfirmation in eben jenem Gotteshaus. Pfarrer Heinz Geyer durfte neben den Jubelkonfirmanden, die vor 25 Jahren (Silberne Konfirmation), 50 Jahren (Goldene Konfirmation) und 60 Jahren (Diamantene Konfirmation) zum ersten Mal zum Tisch des Herrn gegangen waren, auch die Christen begrüßen, die die Eiserne Konfirmation (65 Jahre) und die Gnaden-Konfirmation (70 Jahre) begingen.
Unter dem Glockengeläut und den festlichen Klängen des Posaunenchores unter der Leitung von Thomas Meyer zogen die Jubelkonfirmanden feierlich in die Christuskirche ein. Sie wurden dabei vom Kirchenvorstand begleitet. Und auch durch die musikalischen Beiträge des Flötenchores unter der Leitung von Susi Schliefer und das Orgelspiel von Thomas Meyer wurde der Festgottesdienst zu einem eindrücklichen Glaubensbekenntnis für die gesamte Gemeinde.
Im Mittelpunkt der Predigt von Pfarrer Geyer stand der Zuspruch des Apostel Paulus "Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert", den Pfarrer Geyer heranzog, um den Jubelkonfirmanden und der Gemeinde die Erneuerung des Lebens durch Gott vor Augen zu führen. Die gemeinsame Feier des Abendmahls war ein weiterer Höhepunkt des Gottesdienstes. Kurz zuvor waren die Jubelkonfirmanden beim Konfirmationsgedächtnis einzeln genannt worden. Im Altarraum wurden sie durch den spontanen Applaus der Gemeinde nochmals willkommen geheißen. mts