Zur Amtseinführung der Biden-Administration erklärt der Bezirksvorstand der Jungen Union Mittelfranken in einer Stellungnahme.

"Die Biden-Administration hat nun die ersten 100 Tage Zeit, um die Corona-Krise in den Griff zu kriegen, aber auch um zu zeigen, dass der demokratische Kurs mit mehr Klimaschutz keine Jobs kostet", heißt es in der Mitteilung, die der mittelfränkische JU-Bezirksvorsitzende Konrad Körner aus Herzogenaurach dazu an die Redaktion geschickt hat. Diesen Zeitraum müsse die europäische und deutsche Außenpolitik nun nutzen, heißt es in der Stellungnahme weiter.

Wiederaufleben

Hierzu fordert der Nachwuchs der Jungen Union Mittelfranken ein ambitioniertes Wiederbeleben der transatlantischen Beziehungen.

"Gerade was den Umbau der Industrie angeht, stehen die USA und Deutschland vor ähnlichen Herausforderungen", ist Körner überzeugt.

Kein Jobkiller

"Wir müssen zeigen, dass die Umstellung auf eine klima- und ressourcenschonende Wirtschaft auch mit der Schwerindustrie und Joberhalt im Land funktioniert", betont Körner. Deswegen gelte es jetzt, gleich einen neuen Anlauf für ein Freihandelsabkommen zu nehmen, das auch gemeinsame Schlüsseltechnologien in den Mittelpunkt stelle: "Beginnen wir doch mit grünem Stahl. So kann Stahl mit Wasserstoff aus Öko-Strom klimaneutral hergestellt werden", ergänzt der stellvertretende Vorsitzende Fabian Trautmann aus Ansbach: "Hier könnten Deutsch-Amerikanische Konsortien dazu beitragen, die Herausforderungen der Klima-Krise zu lösen und wieder starke westliche Impulse an aufstrebende Großmächte wie China zu senden." red