Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat den Fahrdienst für den ärztlichen Bereitschaftsdienst in der Region Coburg und Kronach übernommen. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) hatte sich im Rahmen einer Ausschreibung für die oberfränkischen Johanniter entschieden.
Einer Pressemitteilung zufolge werden die diensthabenden Bereitschaftsärzte bis Juli 2020 außerhalb der Sprechstundenzeit von Fahrern der Hilfsorganisation mit Sitz in Bamberg zu ihren Einsätzen gefahren, damit die Patienten auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen nicht auf ärztliche Betreuung verzichten müssen. Der Fahrdienst ist zum einen eine Entlastung für den Arzt, der nicht selbst am Steuer sitzen muss, zum anderen erhöht sich durch eine zusätzliche Person bei den Hausbesuchen auch die Sicherheit.
Alle Fahrer haben eine medizinische Grundausbildung zum Beispiel als Rettungsdienstsanitäter oder Notfallsanitäter und können den Arzt bei Bedarf auch unterstützen. Ihre Hauptaufgabe aber ist es, den Arzt im Einsatzfall von zu Hause oder aus der Praxis abzuholen, zum Patienten zu fahren und im Anschluss wieder zum Ausgangspunkt zurückzufahren. Die fünf neuen Einsatzfahrzeuge haben Allradantrieb und verfügen über ein Navigationsgerät mit Datenanbindung zur Vermittlungszentrale des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes. Die Zentrale koordiniert auch die Einsätze des Fahrdienstes. red