Der gute Arbeitsmarkt in der Region Main-Rhön zeigte sich stabil. Im Mai waren 7142 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 85 Personen weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 2,9 Prozent. Im Landkreis Bad Kissingen waren 1534 Menschen ohne Job, die Quote beträgt 2,7 Prozent (minus 0,1 im Vergleich zum Vormonat).

"Die Folgen des Ukraine-Konfliktes bilden sich aktuell am regionalen Arbeitsmarkt noch nicht ab. Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin von seiner robusten Seite. Die weiterhin rückläufigen Anzeigen auf Kurzarbeit sowie die sinkende Arbeitslosigkeit und der anhaltende Fachkräftebedarf bestätigten erneut die bereits seit längerer Zeit zu beobachtende positive Entwicklung auf dem aufnahmefähigen regionalen Arbeitsmarkt", erläutert Thomas Stelzer, Leiter der Agentur für Arbeit Schweinfurt laut Pressemeldung. "Die Menschen, die seit Februar 2022 aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtet sind, werden bei Vorliegen weiterer Voraussetzungen (unter anderem Aufenthaltstitel) ab 1. Juni grundsätzlich von den Jobcentern betreut. Sie wechseln vom Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) in die Grundsicherung/SGB II (umgangssprachlich Hartz IV). Bereits durchgeführte Beratungen und Aktivitäten führten zu einem saisonuntypischen Anstieg bei den ausländischen Arbeitsuchenden und den Arbeitslosen", so Stelzer weiter.

Seit Anfang dieses Jahres gingen von 289 Betrieben im Arbeitsagenturbezirk Schweinfurt Kurzarbeitsanzeigen für 5036 Arbeitnehmer ein. Dies entsprach 2,6 Prozent der 10.955 Unternehmen sowie 2,8 Prozent der 180.092 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in unserer Region. Im Vergleich zum Vormonat war dies eine Abnahme von 128 Betrieben.

Mit 6661 Arbeitsangeboten im Bestand, stieg dieser im Vergleich zum Vormonat um 115 Stellen (1,8 Prozent) und im Vergleich zum Vorjahr um 1992 Stellen (+ 42,7 Prozent) an. red