Die Raiffeisenbank Heroldsbach hat im Rahmen der Generalversammlung vor 319 Mitgliedern in der Hirtenbachhalle auf das zweitbeste Geschäftsjahr ihrer Firmengeschichte zurückgeblickt. Neben Ehrungen treuer Mitglieder standen Wahlen zum Aufsichtsrat aufgrund des altersbedingten Ausscheidens des Aufsichtsratsvorsitzenden Edgar Büttner auf der Tagesordnung.
Nach der Eröffnung durch den Vorstandsvorsitzenden Stefan Rickert erläuterte Vorstandsmitglied Lars Schrettenbrunner die 2017er-Bilanzzahlen. Hervorgehoben wurde das Wachstum des betreuten Kundenkreditvolumens (Kreditvolumen der Bank und vermittelte Kredite u. a. an die Bausparkasse Schwäbisch Hall und die Münchener Hypothekenbank) um 10,8 Prozent auf 52,3 Millionen Euro sowie die Steigerung der Bilanzsumme um 3,5 Prozent auf 54 Millionen Euro.
Erstmalig erhielt die Bank die Auszeichnung "Beste Fördermittelbank Bayern 2017" der DZ-Bank in der Bilanzsummen-klasse bis 250 Millionen Euro. Der Aufsichtsratsvorsitzende Edgar Büttner informierte über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung und dankte in seinen Grußworten als Bürgermeister der Raiffeisenbank für die Spenden. Im Jahr 2017 wurden an die Kommune, die Schule und an verschiedene Vereine, Verbände und Organisationen insgesamt 7000 Euro verteilt.
Neu in den Aufsichtsrat wurde der Heroldsbacher Friedhelm Janßen gewählt, da Edgar Büttner altersbedingt nach 25-jähriger Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender ausschied. Damit geht die "Ära Büttner" nach 47 Jahren zu Ende, da vorher bereits sein Vater 22 Jahre das Amt ausgeübt hatte, erläuterte der Regionalleiter Franken des Genossenschaftsverbandes Bayern, Markus Graßer. Dieser übernahm auch die Ehrung von Edgar Büttner mit der silberen Ehrennadel, der höchsten Auszeichnung des Genossenschaftsverbandes Bayern.
Stefan Rickert verwies auf das 125. Gründungsjubiläum der Raiffeisenbank Heroldsbach im Jahr 2019. red