Andreas Lösch

Eine klassische Versammlung? Nicht mit der Jagdgenossenschaft Eichelberg-Reutersbrunn. Da heißt es: Raus in die Natur. Ein bisschen Wandern. Ins Gespräch kommen. Und ganz nebenbei noch ein Aufklärungsarbeit in Sachen Hege und Pflege von Wald, Wiese und Flur leisten.
Bernhard Schmitt, Schriftführer bei den Jagdgenossen, erklärte es, kurz nachdem sich die Gruppe in Eichelberg Dorfmitte getroffen hatte, so: "Es geht darum, den Kontakt zu knüpfen, zu halten und aufzubauen." Hauptsächlich ginge es dabei um ein gutes Verhältnis zwischen den Jägern und den Grundholden, die ihren Boden samt Wegen den Genossenschaftsmitgliedern verpachten, sowie um die Landwirte. Wenn Hegemaßnahmen seitens der Jagdgenossen stattfinden, wolle man sicher gehen, dass es nachvollziehbar sei, was da gemacht werde, sagte Schmitt. Entscheidungen sollten gemeinsam besprochen werden.


Aufgeschlossen und bürgernah

Schmitt und der Jagdvorsteher Thomas Hink griffen dabei Themen auf wie "Wegeunterhaltung der Straße zum Bürgerwald", "Unterhaltspflicht", "Wildverbiss im Wald" und "Dialog mit den Landwirten".
Als Vertreter der Stadt, die auch als Grundhold und Wegeeigentümer in engem Kontakt mit den Jagdgenossen steht, war Eberns Bürgermeister Jürgen Hennemann vor Ort und freute sich, dass die Jagdgenossen diesen aufgeschlossenen und bürgernahen Weg gehen. Die wertvolle Arbeit der Jagdpächter wisse er zu schätzen. Die eigentliche "Versammlung" der Jagdgenossen fand nach der Wanderung in Reutersbrunn statt. Der Vorstand wurde dabei einstimmig entlastet.