Auch die Schülerinnen und Schüler seiner letzten Klasse konnte Lehrer Werner Vierheilig für das Berchtesgadener Land als Ziel der Abschlussfahrt begeistern. So bezogen sie vom 9.bis 16. Juli das Alpen Experience CVJM Aktivzentrum Hintersee, unmittelbar am gleichnamigen See gelegen, um von dort Wanderungen und Fahrten durchzuführen.
Nach der Zuganreise ging es am nächsten Tag zunächst mit dem Almerlebnisbus zum knapp 1200 Meter hoch gelegenen Hirschbichlpass unmittelbar an der deutsch-österreichischen Grenze. Nach einer knappen Stunde Fußmarsch bestaunten die Jugendlichen auf der Lizzlalm, einer Alm und Jausenstation im österreichischen Pinzgau, die grandiose Bergwelt. Gestärkt durch eine zünftige Brotzeit wanderten sie anschließend bei leichtem Regen durch das Klausbachtal im Nationalpark Berchtesgaden zurück zur Unterkunft.
Da es am Mittwoch regnete, bummelten die Jugendlichen durch den historischen Markt im äußersten Südosten Oberbayerns und bestaunten dabei einige neuartigen regionalen Besonderheiten.
Als recht anspruchsvoll, aber auch reizvoll erwies sich der etwa drei Kilometer lange Aufstieg von der Kugelmühle durch die Almbachklamm am folgenden Tag. Bei Steg 19 erfrischten sie sich unterhalb des Wasserfalls, kehrten anschließend zurück zu Steg 17 und stiegen von hier steil hoch bis zur barocken Wallfahrtskirche Maria Ettenberg. Über die Hammerstielwand führte der Weg zurück zum Ausgangspunkt.
Während der Fahrt auf dem Königssee mit einem der zahlreichen Elektroboote lauschten die Jugendlichen am Freitag auf halber Strecke zur St. Bartholomä-Kapelle an der Echowand andächtig dem Widerhall des Flügelhorns. Im Anschluss genossen sie auf einer halbstündigen Rundwanderung um diese weltberühmte kleine Kirche die idyllische Landschaft, bevor die anschließende Weiterfahrt bei Salet endete.
Am Samstag ging es in den Salzburger Zoo und am nächsten Tag zum Salzbergwerk Berchtesgaden. Mit der Grubenbahn fuhren die Heranwachsenden in traditioneller Bergmannskluft die etwa 650 Meter lange Strecke in die Salzkathedrale. Spannende Einblicke in die Geschichte und die technischen Errungenschaften des "weißen Golds" vermittelten ein Kurzfilm und ein Modell im Salzlabor, fasziniert lauschten sie den Ausführungen des Gästeführers im Blindschacht und bestaunten den Streckenvortrieb ebenso wie das Bohrspülwerk. Die letzte 40 Meter lange Rutschpartie führte zur beeindruckenden Fahrt über den Spiegelsee. Neben zahlreichen Wanderungen und Ausflügen testeten zur Förderung des Gemeinschaftssinns bei einer gemeinsamen Kegelrunde Laien und "Profis" ihre Talente, während ein zweistündiger Parcours an der hauseigenen Kletterwand bei Sportlichen wie weniger Geübten viel Mut und Geschicklichkeit forderte.
Nach den gemeinsamen Erlebnissen der vergangenen Tage bedauerten nicht wenige Teilnehmer das Ende der Reise und packten durchaus traurig ihre Koffer, da am nächsten Morgen die Rückfahrt anstand. red