Pater Roger lebt nicht mehr. Der Geistliche verstarb am 10. Februar nach schwerer Krankheit in Breslau. In Marienweiher hat er als langjähriger Wallfahrtsseelsorger bleibende Spuren hinterlassen.
Pater Roger erblickte mit dem bürgerlichen Namen Albert Warsitz am 14. April 1936 in der Nähe des schlesischen Oppeln das Licht der Welt. Dort wuchs er auf und ging zur Schule. Nach der Grundschule besuchte er das Franziskanische Gymnasium in Neiße.
Im September 1952 trat er in den Franziskanerorden ein und nahm den Namen Pater Roger an. Seine Priesterweihe erfolgte am 10. Mai 1959 in Groß Borek, wo er zwei Jahre als Kaplan tätig war. Dann wurde Pater Roger in die Wallfahrtskirche Sankt Annaberg versetzt. Hier arbeitete er bereits als Wallfahrtsseelsorger. Seine weiteren Tätigkeitsorte waren Kloster Lechfeld bei Augsburg sowie Dettelbach und Engelberg.
Der Geistliche kam dann im Jahr 2000 nach Marienweiher, wo er bis April 2014 als Wallfahrtsseelsorger tätig war und danach noch als Beichtvater für die Marienbasilika arbeitete. Im Frühjahr 2015 erkrankte Pater Roger. Er lag mehrere Monate in den Kliniken Kulmbach und Erlangen und ging im November 2015 zurück auf die Krankenstation nach Breslau. Am 10. Februar hat er seine Augen für immer geschlossen.
Am Requiem mit anschließender Beerdigung in Carlowitz bei Breslau nahm auch Pater Witalis aus Marienweiher teil.
Am Montag, 19. Februar, wird um 18.30 Uhr in der Basilika Marienweiher für den Verstorbenen ein Gedenkgottesdienst gefeiert. kpw