Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Haßberge hat sich von Mai auf Juni dieses Jahres um 26 Personen auf 1065 Erwerbslose verringert. Diese Zahlen und weitere Daten gab die Agentur für Arbeit in ihrem Monatsbericht für den zu Ende gehenden Juni bekannt.
Die aktuell 1065 Arbeitslosen sind 202 Erwerbslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug jetzt im Juni 2,1 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 2,6 Prozent.
Der Bestand an verfügbaren Arbeitsplätzen ist im Juni 2018 geringfügig gesunken, und zwar um drei Stellen. Aktuell sind den Angaben zufolge der Arbeitsagentur exakt 825 offene Stellen gemeldet.
"Die niedrige Arbeitslosigkeit, trotz der auslaufenden Frühjahrsbelebung, bestätigt die bereits seit längerer Zeit zu beobachtende positive Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt", stellt Thomas Stelzer, der Leiter der Schweinfurter Agentur für Arbeit, fest. Die Agentur in Schweinfurt ist für die gesamte Region Main-Rhön zuständig; das sind die vier Kreise Haßberge, Rhön-Grabfeld, Bad Kissingen und Schweinfurt sowie die Stadt Schweinfurt. Für den Landkreis Haßberge unterhält die Agentur eine Geschäftsstelle in Haßfurt.
Wie bereits in den Vormonaten konnten im Juni wiederum fast alle von der Statistik ausgewiesenen Personengruppen von der positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes profitieren. Besonders die Älteren (50 Jahre und älter) waren stark am Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat beteiligt, teilte die Agentur weiter mit.
Der Bestand an offenen Stellen im ganzen Agenturbezirk im Berichtsmonat erreichte mit 5340 erneut ein Rekordniveau. "Grundsätzlich tragen die stabile wirtschaftliche Lage und das hohe Beschäftigungsniveau zur hohen Arbeitskräftenachfrage bei. Die in vielen Bereichen zunehmende Besetzungsschwierigkeiten der Unternehmen wirken sich auf das hohe Niveau des Stellenbestands aus", so Stelzer. "Verfügbare Arbeitskräfte sind knapper geworden, selbst bei den ungelernten Arbeitskräften für einfache Helfertätigkeiten werden die Besetzungen der Stellen immer schwieriger." In nahezu allen Branchen würden Fachkräfte dringend benötigt. ks