Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Es wird in der christlichen Tradition auch mit der Gründung der Kirche gleichgesetzt und eignet sich daher wie kein anderes Fest zum Gedenken der Gläubigen an die eigene heilige Konfirmation.
55 Gläubige im Alter von 60 bis 75 Jahren feierten am Pfingstsonntag in der Michelauer Johanneskirche ihre Jubelkonfirmation. Mit den Worten "Sie, liebe Jubelkonfirmandinnen und Jubelkonfirmanden, gehören zu denen, die gepflanzt sind im Hause des Herrn" wandte sich die Dekanin Stefanie Ott-Frühwald an die Jubilare.
Indem sie den Vergleich mit Bäumen bemühte, machte sie den Senioren Mut mit den Worten "Auch im Altwerden, trotz schwieriger Zeiten, darf ich leben." Pfingsten und Taufe hätten eines gemeinsam: Gott schenke uns seine Geisteskraft, und in der Konfirmation werde sie uns bei jedem Segen neu zugesprochen. Gestärkt mit den heiligen Sakramenten durften die 16 diamantenen, 18 eisernen und zwanzig Gnadenkonfirmanden ihre Urkunden als Erinnerung an den großen Tag entgegennehmen.
Zu den ältesten Jubelkonfirmanden gehörte Kurt Kober, der das besondere Fest der Kronjuwelen-Konfirmation feiern konnte. Klaus Gagel