2019 war kein gutes Jahr für das katholische Dekanat Forchheim. Knapp 900 Menschen kehrten der Kirche den Rücken. Auch das evangelische Dekanat Forchheim verliert seine Mitglieder. Woran liegt es? Was sind die Gründe, aus der Kirche auszutreten? Der Fränkische Tag ist auf Spurensuche gegangen. Auf der Facebook-Seite gab es viele Reaktionen. Eine Auswahl. Claudia H.:  Ich bin vor Jahren ausgetreten. Für mich ist das ein Verein, der engstirnig und heuchlerisch ist und auf Angst aufgebaut ist (sonst kommt man nicht in den Himmel). Auch missfällt mir, dass die katholische Kirche seinen Pfarrern keine Frau an dessen Seite gelten lässt. Das Pfarrer, Mönche und Nonnen in Demut ihr Leben leben sollen, doch Bischöfe und Kardinäle leben in Prunk. Das geht gar nicht. Und vieles mehr... Alexandra M.:   Ich bin schon vor Jahren ausgetreten, weil ich mich in vielem nicht mit der Kirche identifizieren kann. Ich glaube an Gott, aber nicht an die Kirche! Elke K.:  Ich bin ausgetreten. Ich zahle nicht für meinen Glauben, mein Glaube ist im Herzen und nicht in einem Gebäude. Bin dennoch gläubig. Sandra A.:  Ich werde auch austreten. Denn zum einen gehört sie nicht unterstützt: Was die sich an Kindern vergehen und dann wird es nicht mal richtig angegangen bzw. bestraft. Zum andern ist die Kirche überhaupt nicht mehr zeitgemäß. Die Gesellschaft hat sich anderweitig entwickelt und gerade der katholische Glaube ist immer noch viel zu streng. Da wundert es nicht, dass schon die Kleinen keine Lust haben. Christian Z.:  Ich werde es auch tun. Wenn man für seinen Glauben bezahlen muss, hat das für mich einen faden Beigeschmack. Stefanie S.:  Vor 20 Jahren ausgetreten! Nicht nah genug an den Menschen. Organisation ist zu undurchsichtig. Den Missbrauchsskandal geht die Kirche nicht richtig an! Alte Strukturen erschweren den Übergang in die Moderne! Rosemary K.:  Ein Männerverein - Frauen fehlen im Vorstand. Sind irgendwo im Mittelalter stagniert. sam