80. Geburtstag feierten im September der gebürtige Kulmbacher Hugo Wegner und seine langjährige Lebensgefährtin Liesel Sold. In den 90er Jahren des zurückliegenden Jahrhunderts hatte der Jubilar Kulmbach verlassen - hat aber immer noch Verbindungen in seine Heimatstadt, wie er der Bayerischen Rundschau schreibt.

Nach der Mittleren Reife begann Wegner eine seemännische Ausbildung bei der Bundesmarine, unter anderem in Key West (Florida). Anschließend erwarb er seinen Kaufmanns-Gehilfenbrief und verdiente im elterlichen Milchfachgeschäft in der Spitalgasse seinen Lebensunterhalt, wechselte zur Malzfabrik Zeitler und der Fleischwarenfabrik Lutz, ehe er als Verwaltungsangestellter bei der Stadt Kulmbach tätig war.

1991 wechselte er an das Institut für Transplantations-Immunologie in Heidelberg, wo er für das Tarif- und Abrechnungswesen verantwortlich zeichnete. Bekannt wurde der 80-Jährige auch, weil er in der Mönchskutte für Kulmbacher Bier warb. Eng verbunden war er der Marinekameradschaft Kulmbach, deren Vorstand er von 1964 an bis zu seinem Wegzug angehörte.1986 wurde er mit der zweithöchsten Auszeichnung des Deutschen Marinebunds geehrt.

Mehrfach ausgezeichnet

Er trägt auch die silberne Ehrennadel des ATS und des BSC Kulmbach. Als leidenschaftlicher Kegler hatte er zu den Gründungsmitgliedern der Privatkegelvereinigung Kulmbach und Umgebung gehört, deren Präsident er war.

Auch für die Bayerische Rundschau war er als Berichterstatter tätig. Und als Leser hält er ihr heute noch die Treue.

Seine drei Schwestern Helga (81), Luise (78) und Karola (76) gratulierten Hugo Wegner in seiner neuen Heimat, der Pfalz, ebenso herzlich wie sein Schwager Manfred Morck (80). red