Ausländische Nato-Streitkräfte absolvieren ein Manöver im Landkreis Haßberge. In der Zeit vom 1. bis 31. August üben die militärischen Einheiten, wie das Landratsamt Haßberge mitteilte. Dabei wird auch die Gemarkungsgrenze der Gemeinde Rauhenebrach berührt.

Laut Behördenangaben handelt es sich im Wesentlichen um Außenlandeübungen von Hubschraubern. Der Bevölkerung wird nahegelegt, sich von den Einrichtungen der übenden Truppe fernzuhalten. Bei den Übungen liegengebliebene Sprengmittel (Munition) dürfen nicht gesammelt oder sonst verwertet werden. Eine Nichtbeachtung dieses Hinweises hat strafrechtliche Folgen.

Schäden, die durch die Übung entstanden sind, sind umgehend, jedoch spätestens innerhalb eines Monats nach Beendigung der Übung schriftlich bei der Gemeinde oder innerhalb von drei Monaten schriftlich bei der Schadensregulierungsstelle des Bundes (SRB) geltend zu machen. Für die Anmeldung von Entschädigungsansprüchen ist an folgende Adresse zu schreiben: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Schadensregulierungsstelle des Bundes - Regionalbüro Ost, Drosselbergstraße 2, 99097 Erfurt (Telefonnummer 0361/3482-131 oder -181,Telefax -366, E-Mail: VA-Erfurt @bundesimmobilien.de). Dort kann ein entsprechendes Formular angefordert werden.

Wird die Frist versäumt, ist der Anspruchsberechtigte mit seinem Antrag ausgeschlossen. Die Schadensregulierungsstelle Ost muss den verspäteten Antrag daher zurückweisen. red