Schon von Weilersbach aus war die meterhohe Rauchsäule zu sehen. Hinter dem Pretzfelder Bahnhof, unmittelbar am Ufer der Wiesent kämpften am Dienstagmorgen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pretzfeld gegen die Flammen eines in Brand geratenen Holzlagers. Ursprünglich, so erklärte einer der Feuerwehrmänner sei ein Reisigfeuer angemeldet gewesen. Stattdessen wurden aber auch Holzbretter auf einer Fläche von 18 auf fünf Metern abgebrannt, berichtet ein Sprecher der Polizeiinspektion Ebermannstadt. Gegen 8.30 Uhr hatten aufmerksame Beobachter Polizei und Feuerwehr alarmiert. Der Verursacher muss nun mit einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige rechnen. Es dauerte über eine Stunde bis die Löschmannschaft den Brand eingedämmt hatte. Das Löschwasser wurde mittels einer Pumpe aus der unmittelbar vorbei fließenden Wiesent entnommen. Auf Grund der eisigen Temperaturen bildeten sich durch das herabtropfende Löschwasser Eiszapfen an den verkohlten Balken. Der Wassernebel schlug sich als Raureif auf den Gräsern nieder. Foto: Josef Hofbaure