Für Ingo Cesaro ist es von Anfang an wichtig gewesen, sein internationales Kunstprojekt "HolzART" zu vernetzen. Ob bei "HolzART meets Golf" oder bei "Kronach leuchtet", immer wieder gab es interessante Verbindungen.
Silvio Ukat, ein Bildhauer der "HolzART", war erstmals beim 13. Mitwitzer Künstler-Markt in diesem Jahr aktiv. Natürlich war es nicht möglich, große Skulpturen mit der Kettensäge zu sägen, denn neben seinem Stand standen ja andere Aussteller.
Im Gespräch mit Cesaros Tochter Inga ging es um ein Bienenhaus, das in der Waldorfschule in Wernstein von ihrer dritten Klasse gebaut wurde. Und die Schüler wünschten sich nur noch eine Super-Biene.


Bienen-Artenschutzprojekt

In eine Baugrube wurde Kies geschüttet, es wurde gemauert, das Grundgerüst errichtet und dabei darauf geachtet, dass Ausschnitte für Fenster und Tür nicht vergessen wurden. Alles mit wenigen Helfern.
Dann wurde das geschwungene Dach montiert und Richtfest gefeiert. Ein Trachtgarten wurde angelegt und mit Pflanzen und Blumen bestückt.
Die begeisterten Kinder waren richtige Handwerker während der Hausbauwoche der Schule. Das englische Theaterstück "How Bees First Came To Ireland" wurde zur Einweihung vor über hundert Gästen aufgeführt. Mittlerweile sind zwei Bienenvölker eingezogen und alle Beteiligten hoffen, dass sich die fleißigen und nützlichen Insekten wohlfühlen werden. Dieser Beitrag zur Unterstützung der Bienen war das Stichwort für den Glauchauer Bildhauer Silvio Ukat, für dieses Projekt eine Biene zu sägen.
Nur den Körper mit Flügeln hat der Künstler geschaffen. Angemalt wurde die Biene von den Kindern und jetzt steht die Super-Biene auf Eisenfüßen neben dem Bienenhaus.
Während der "HolzART XXI" dankten die Schüler der Waldorfschule ganz herzlich dem Bildhauer bei seinem Besuch in Wernstein für sein besonders Geschenk und hatten dafür extra ihre Bienenkostüme aus dem Theaterstück angezogen. red