Die letzten drei trockenen Jahre haben haben den Fichtenwäldern im Frankenwald arg zugesetzt. Eine besorgniserregende Ausdünnung der Baumdichte ist feststellbar. Eine Borkenkäferinvasion verschlechterte zusätzlich die Situation der Waldbesitzer. Die Fichte, einst Brotbaum der Bauern, hat einen rasanten Werteverfall erlebt. Vor allem ist man nun genötigt, das Schadholz aus dem Wald zu entfernen. Dafür gibt es, so Geschäftsführer Wolfgang Schirmer von der Waldbesitzervereinigung Kronach/Rothenkirchen und Rennsteig, staatliche Zuschüsse. Die Konsequenzen sind sichtbar: So türmen sich vor den Toren Stockheims Hunderte von Festmetern Fichtenstämme aus den Wäldern der Reitscher Grün in Größenordnung von drei, sechs und zehn Metern auf. Falls es nicht noch zu einer Wettertrendwende mit Dauerregen kommen sollte, hat die einst für die Flößerei großflächig angepflanzte Fichte den Kampf verloren, sind sich die Fachleute einig. Foto: Gerd Fleischmann