Helmut Hofmanns Gesicht ist schweißgebadet. Heiß ist an diesem Nachmittag nicht nur das Wetter, sondern auch der Backofen, in den sich der Bäcker langsam hineinbeugt. 300 Grad ist es darin - ideal zum Brotbacken. Mit der Ofenschaufel in der Hand greift Hofmann tief in den Ofen, holt daraufhin braun gebackene Brote heraus, eins nach dem anderen. Dabei muss sich der Bäckermeister beeilen: Die meterlange Schlange, die sich am Verkauf gebildet hat, reicht fast bis auf die nächste Straße. Der Andrang um die "Roggerla", dem fränkischen Bauernbrot, ist groß beim ersten Backofenfest in Thelitz.
An Tagen wie diesem kommt es ganz besonders auf das Timing an: Während ein Brot nach dem anderen über die Theke geht und der Vorrat langsam knapp wird, läuft ein paar Meter weiter der Holzbackofen auf Hochtouren. Dichter Qualm steigt daraus hervor. Der Nachschub ist fast fertig. Das Brot wird dringend gebraucht. Sobald es fertig ist, kommt es nach drüben auf das Festgelände: Timing.
Anschließend schiebt Helmut Hofmann, der Vorsitzende des Bäckerfachvereins Lichtenfels, noch ein paar Streusel- und Käsekuchen in den Ofen, solange er noch heiß ist. "Nur im Traum hätte ich gedacht, dass es so einen Ansturm gibt", meint Hofmann grinsend. Dieser hat sich erfüllt. Auf gefüllten Bierbänken genießen die zahlreichen Besucher frisch gebackene Brote und Kuchen. Wer noch für seine Brotzeit eine Beilage oder einen Quarkaufstrich braucht, bedient sich am Kühlschrank im "Käsehäusla", welches neben dem Holzofen steht. Darin gibt es selbst gemachte Käse- und Quarksorten.
"Wir wollen durch das Backofenfest die Faszination fürs Backen wecken", erklärt Helmut Hofmann die Idee hinter dem Fest. Faszination herrscht in der Tat: Viele Besucher scharen sich um den Backofen, schauen zu, wie der Bäcker ein Brot nach dem anderen daraus hervorholt. Ebenfalls interessant ist das Gerät, welches dabei ab und zu zum Einsatz kommt: Fast wie eine kleine Pistole sieht es aus. Und tatsächlich schießt der Bäcker damit in die dunkle Öffnung. Nicht mit Kugeln, sondern mit einem roten Laserpunkt. Auf der Anzeige erscheint dann prompt die Temperatur des Ofens.
Timing entscheidend
An Tagen wie diesem kommt es ganz besonders auf das Timing an: Während ein Brot nach dem anderen über die Theke geht und der Vorrat langsam knapp wird, läuft ein paar Meter weiter der Holzbackofen auf Hochtouren. Dichter Qualm steigt daraus hervor. Der Nachschub ist fast fertig. Das Brot wird dringend gebraucht. Sobald es fertig ist, kommt es nach drüben auf das Festgelände: Timing. Anschließend schiebt Helmut Hofmann, der Vorsitzende des Bäckerfachvereins Lichtenfels, noch ein paar Streusel- und Käsekuchen in den Ofen, solange er noch heiß ist. "Nur im Traum hätte ich gedacht, dass es so einen Ansturm gibt", meint Hofmann grinsend. Dieser hat sich erfüllt. Auf gefüllten Bierbänken genießen die zahlreichen Besucher frisch gebackene Brote und Kuchen. Wer noch für seine Brotzeit eine Beilage oder einen Quarkaufstrich braucht, bedient sich am Kühlschrank im "Käsehäusla", welches neben dem Holzofen steht. Darin gibt es selbst gemachte Käse- und Quarksorten.