"Wiedergutmachung, der lange und dornige Weg zur Anerkennung von NS-Unrecht und einer angemessenen Entschädigung" titelt der Vortrag in der ehemaligen Synagoge am 27. Januar (19.30 Uhr), anlässlich des internationalen Holocaustgedenktages. Es war ein langwieriger Weg, dass NS-Verfolgte und Geschädigte wenigstens symbolisch entschädigt wurden. Ohne den Druck der USA, die politische Sonderstellung Deutschlands im kalten Krieg, ohne die Ostpolitik der Brandt/Schmidt-Regierung und ohne das politische Wirken der Grünen wäre eine Anerkennung von Unrecht und eine Entschädigung der Überlebenden kaum denkbar. Wie sich dieser Prozess entwickelte, das wird Franz Kluge an diesem Abend versuchen darzustellen. red