Zur diesjährigen Wertholz-Versteigerung luden die Bayerischen Staatsforsten in den Pfarrsaal nach Litzendorf ein. Insgesamt acht staatliche Forstbetriebe hatten im Vorfeld ihre Werthölzer auf den zwei zentralen Lagerplätzen in Strullendorf und Weibersbrunn präsentiert. Das Angebot der Bayerischen Staatsforsten war mit rund 983 Festmetern etwas kleiner als im letzten Jahr, wobei insbesondere die Fichten- und Douglasienmengen von den Betrieben merklich reduziert wurden, berichten die Initiatoren.
Der Durchschnittspreis bei allen Baumarten lag mit 220 Euro pro laufendem Meter deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres (187 €/fm). Damit habe man eines der besten Ergebnisse in der Veranstaltungshistorie erreichen können.
Die Höchstgebot der Versteigerung erzielten ein Lärchen-Los (7,74 Festmeter) aus dem Forstbetrieb Ebrach mit 805 €/fm. Weitere Spitzenerlöse bis 700 €/fm und ein Mittel von 320 €/fm seien ein Beleg für die ausgezeichnete Qualität der aufgelegten Lärchen-Stämme. Die Kiefer erfreute sich einer hohen Nachfrage und war mit einem Durchschnittserlös von 178 €/fm deutlich über Vorjahresniveau. Das Interesse an Douglasie dagegen war gering. Aus dem teilnehmenden Bieterkreis hätten letztlich 16 Firmen einen Zuschlag für ihre Gebote erhalten (2017: 14). red